Archiv für Mai 2008

h1

Grafschafter Unternehmer mit innovative Ideen- Mc Donelds inne Kreisstadt vor Umoriäntierung!

Mai 23, 2008

dg, Nordhorn. Neue Innovatieve Ideen sein in die Grafschaft nichts neues. Spätestens seit die von neulich bekannt gewordene Umdisponierung vonne Inszenierung von „Vechtewasser“ weiß der Grafschafter: „Wir sind nicht von gestern wech!“. Der Subunternehmer Bernd Ramaker hat nun zusammen mit die Günther Pikkemaat und Karl Eylering die Übernahme vonne hiesige Mc Donelds Firiale in Visier.
„Das is nen großen Marktlücke ist das. Unser Konzept lautet: Assimilierung vonne Mc Donelds anne Grafschaft!“- so Ramaker. Was es hiermit auf sich hat weiß Manni „Fritte“ Swarfka ganz genau:“ Ich sach sie mal folgendes. Wenn ich abbends vonne Schicht kommen tu, dann will ichn ordentlichet warmes Essen aufm Tisch. Und zwar nach Grafschafter Art. Die vonne Mc Donelds gucken dich ja an als wärste n Emskopp, wenn die dir nen halben Hahn und ne Pommes bestellen tust.“
An diesem Punkt wollen die Nordhorner Investoren ansetzten. So sind, ist das Schnell Restaurand erst von der Großkonzern abgekoppelt, umfangreiche Menuänderungen von lange Hand geplant: “ Das ganze Sparmenu mitte Mc Rib und de Big mäc is dann endlich ein Ende mit. Bei tuts nur Bratwurst, halbe Hahn und Kroketten mit Frikadelle geben. Zum Nachtisch Appelkompott und ab dafür“- eraifert sich Ramaker. So ist beispielsweise das Menue „Mc Graf von Bentheim“ geplant: “ Mit ordentlich Pommes und Wuarst! Auch kommt hier bald mal anderes Trinken aufn Tisch. Nix Cola. Bei uns gibt dat Vitamals vonne hiesige Brauhaus oder anständiget Fasspils, natürlich auch von die Brauhaus!“- Ramaker spricht hier ein weiteres Innvoatiefes Konzept an. Ganz nach dem Motto: „Gemeinsam sind wir stark“- fungieren Grafschafter Unternehmer zusammen gegen die Mc Donelds und damit auch gegen eine andere Feind wie der beheimatete Sprachwissenschaftler Bernd Hungerwitz erklären kann: “ Wissen sie, sie müssen das so sehen. Das Word „Mc Donelds“ an und für sich ist ja schon auffällig. MC Don-EL-ds. Na? Fällt hier was ins Auge. Dat is ein Emskopp Unternehmen liebe Leute. „EL“ Dat is doch die Nummernschild vonne Emskopp“- Der Sprachwissenschaftler wurde mittlerweile von Ramaker und co. beauftragt für ein neuentwickelte Namen zu sorgen.
“ Ich ersetze ganz einfach die „e“ durch den „a“ und dann setze ich vor das „o“ nochn „h“ dann haben wirs doch: Mc Dhonalds! Damit ist eine höhere Idäntifizierung an die Unternehmen für die Grafschafters garantiert“

de Grafschafter findet: „Nicht nur die Preis bestimmt den Geschäft!

von Franjo von Maaskat

h1

„Dat tut hier noch Tote geben, dat glaub man!“

Mai 22, 2008

dG, Grenzgebiet. „Du alte Butterbirne!“- „Ach verpiss dich du Emskopp!“ – Von diesen Wörters tut man normalerweise nicht viel von hören. Doch anne Lingener Straße inne Grenzgebiet zu das Emsland, da spielen sich schonmal heuer solche Zenarien ab.
Helmuth Korggottel steht mit der Heckenschere und Arbeitshandschuhen an der Grenze von seinen Grundstück. Doch es ist vielmehr als nur eine Grundstücksgrenze, es ist DIE GRENZE.

„Seit mehr als 3 Jahrhunderte tun meine Verwandschaften hier Wache schieben, da kommen wir nie mehr von wech!“-Korggottels Grundstück ist das letzte friedliche von gesinnte Platz, danach kommt der Emskopp. Die Efeuhecke versinnbildlicht die Grenze zu den Emsland. Auf der anderen Seite vonne Front steht Manfred Butterappel, der unerklärlicherweise nicht Stellung von nehmen wollte. Butterappel wohnt in einem für die Gegebenheiten vonne Grenze perfekt A-Similierten Haus. Ein Hochbunker aus den Tagen des emsländischen Spargelembargos gegenüber de Grafschaft.
Doch auch Korggottel hat aufgerüstet und sich ein Kellerreich geschaffen, in dem er mit sein Familie leben tut. Kein Dach, keine Fenster nur eine schmal Luke ist zu sehen, durch die man den wahrscheinlich von patriotische gefüllte Wohnung erreicht.
„Von meine Vorfahren hab ich dat gelernt: Den Emskopp kannste nicht traun! Da musste auf der Hut sein. Darum hab ich allenthalber mal diese Keller gebaut. Da bisste sicher!“
Korgottel setzt bei die Bewachung vonne Grenze nicht auf die üblichen Maßnahmen: “ Wo der Emskopp nen Schäferhund hinstellen tut, da setzt ich auf dat Bentheimer Landschwein“, so Korgottel.
Die Ereignisse tun ihm Recht geben. In vergangenes Jahr hatten seine Schweine an die 6 Schäferhunde gerissen und eine von Butterappel inisziierte Emsmunkattacke vereitelten.
„Dat isn gutet Jahr für sich gewesn, kannste nichts sagen! Die alte Butterbirne hat keine Chance“

Wir sprechen Korggottel auf die erst neulich aufgedeckten Skandale vonne Spionage und vonne Emskoppfusel an. Seine Riaktion fällt heftig aus: “ Dafür bin ich nicht in Schuld. Bekomm ja keine Gelder mehr vonne Kreis. Ansonsten hätte ich den Spitzel anne Grenze abgefangen. Aber ich hab keine Spürschweine. Nur Kampfsäue. Wenn die vonne Kreis nich bald mal investieren tun, dann seh ich schwatt. Dat tut hier noch Tote geben, dat glaub man.“

von Dr. h.c. Rudi Havelke

h1

Nach Streit mit die KTS: Klein inszeniert „Vechtewasser“ inne Roxybar – Proteste

Mai 22, 2008

dG, Nordhorn. Schtarrigisör Nestor Klein hat nach Differenzen mit die Vorständler die KTS den Rücken zugekehrt und will sein Stück „Vechtewasser“ nun inne Roxybar inszenieren.
„Vechtewasser“ wurde 1926 von Hinnerk Harmkötter geschrieben und berrichtet von derr Lohnerr Prrostituierten Jutta, die sich in Wietmarschen einschleichen und da die Männer bezirtzen tut.
Klein: „Harmkötter, wie der das macht, das ist schon ginial. Der Prinz, der ist geil sowie heute zum Beispiel der Bürgermeister geil ist, das ist so, so, ja, geradezu Gegenwartsbezogen, dieses Stück!“
Auch Gisela Unnegerts, die die „Jutta“ spielt, ist begeistert: „Von Harmkötters Antimetismus abgesehen, war dat schon ein toller Hecht. Und der Nestor, der kann ja auch sehr gut inszinieren tun! Ich glaub, damit werden wir den Pulitzer-Preis wohl aufholen!“
Ronald van der Beeke, der im Dezember die „Roxy Bar“ gekauft hat, freut sich, das neue kulturelle Image ausgerechnet mit Klein aufbauen zu können: „Seine Erfahrung, das ist Gold wert in unseren Geschäft!“
Auch wenn Ex-Bürgermeister Friedel Meitlich sich nach einem Besuch von der „sehriösitet des Ladens“ überzeugt hat, kommt die Roxy Bar von ihren schlechten Prrostiuierten-Image nicht von weg. „Dat is der reinste Puff is dat!“ ereifert sich beispielsweise Heinz Frantzen vom Konzert und Theatersaal. Und Beisitzer Hans-Helmuth Lengerich ergänzt: „Dat kannste wohl laut sagen!“
Grund für den Lokuswechsel Kleins ist allen einvernehmen nach ein Streit mit die KTS: Kleins Stelle sollte wohl über eine ABM-Maßnahme für Barkeeper finanziert werden, doch Klein weigerte sich fement an den vorschriftlichen Ford-Bildungsmaßnahmen zu teilnehmen: „Wenn ich sag, 1/3 Cola und 2/3 Sekt is ein Sekt on the beach, dann ist das so!“ moniert der Wahlnordhorner. „Meine Wiener Melange ist unbestritten beliebt, da mach ich doch keine Weiterbildung!“
Die vonne KTS, wütend wegen die Sturheit Kleins, ließen daraufhin die Inszenierung von Charlotte Roches Platt-Drama „Fick in de Bahn“ von auswärtigen Theaterschülern inszinieren. Klein kündigte bebend vor Wuth seinen Vertrag und hofft nun auf Erfolg inne „Roxy Bar“.
Dass das schwirig wird, zeigt sich schon an die Anwohner: „Wat hier alle mit Kultur, wat solln dat. Ich bin immerzu anne Malochen dran beie Strabag und will einal inne Woche mal n Sekt für 50 Euro pro Glas trinken und jetzt kommt das hier mit Theater und sonne Sachen“ mohniert zum Beispiel Berhard Müller aus Bookholt. Kollege Markus Onken ergänzt: „Dann kommen die ganzen feinen Pinkel hierher und die vonne Stadt und vonne Tannenlager bestimmt auch, da müssen doch mal Protestanten her jetzt!“
Anne Blanke-Schule hat sich schon die Initiative „Kultur in Nordhorn – nicht mit uns!“ gebildet.
Man darf gespannt sein, wat da noch kommen tut. Zum Schluss wird Klein nochmal vertraulich: „Komma bei mich bei“ flüstert er und dann „Ich hab zur Not auch schon n Job an Theater vo Gynasium, also unterkommen tu ich finanziell.“
Der Grafschafter findet: Gut so!

Von Jonas Friedlich

h1

Großereignis inne Niedergrafschaft: Taubenzucht-Verein Neugnadenfeld feiert 60- jähriges Bestehen

Mai 17, 2008

dG, Niedergrafschaft. Ganz nach dem allgemeinen Züchter-Motto: „Taubenzüchter darf sich nur der Manne nennen, der die Taube hegt und flegt und durch die Gegend tregt, und überall da steht, wo die Taube zu kacken pflegt“ beginnt am kommenden Wochenende eines der Hailights des Sommers für die Niedergraschaft – das lang ersehnte Bestehen des Taubenzucht-Vereins Neugnadenfeld jährt sich zum sechzichsten Mal. Ja, bei so einem Jahresgroßereichnis kann sogar die momentan grassierende Siloplanenknappheit in Vergessenheit geraten, ist es doch gerade DAS Jubiläum, auf das sich der ganze Norden der Grafschaft freut.

„Das wird eine ganz geile Nummer, besser noch wie die Einweihung der neuen Hähnchenmastanstalt in Klein-Ringe!“, beschreibt Organisator Jörg Krankow das geplante Iwänt und deutet mit seiner zitternden Hand auf ein 3×3 Meter großes Plakat, was an der Hauptverkehrsstraße der Region (Kanalstr. Ecke Bathorner Diek) aufgestellt wurde. „Wat se aufn Sieringhoek jedes Jahr machen, ist doch Mais von gestern! Wenn man sich unser Programm anguckt, das wir schon vor mehrereren Monaten geplant haben, dann sieht man, von wo die echte Stimmung wech kommt.“ Und in der Tat: Neben den obligatitorischen Dingen wie Taubenschau, Grillbude, Seilziehen, Hüpfburch in Träckerform und besoffenen Halbstarken aus der nahen Umgebung ist für dieses Wochenende extra ein Robbi Wiliäms-Imitator angaschiert worden, der die Massen anheizen soll. Krankow weiter:„Ein Speschel Gäst ist auch noch mit dabei. Aber wer das ist, sach ich nich! Diese Taube lasse ich noch nicht ausm Sack!“ Es wird „kein Stall mehr still stehen in Neugnadenfeld an kommenden Wochenende, ich rechne wenigstens mit 2.000 Besuchers!“

De Grafschafter meint: Wer dieses herrlich-einmalige Wochenende verpasst, ist selbst in Schuld!

von Henning Brechterkamp [Der freie Journalist stellte uns diesen Beitrag zur Verfügung, dG sag Danke!]

h1

Lebensmittelskandal in die Kreisstadt

Mai 16, 2008

Eilmeldung

dG, Nordhorn. „Erst hab ich ja nix bemerkt gehabt, aber als ich bei uns aufn Hof gewesen war, hat unser Nachbar, der Schultjans Gero, zu mich gesagt: ‚Guck dich mal die Flaschen an! Is das richtig, dat die so trüb sind?‘“, berichtete Gesine Zweers bei dem Eintreffen der Polizei den Beamten, die mit der ganzen Kapazität von der Wache (ein Streifenwagen) weg nach dem K+K gekommen waren.

Nach erster Begutachtung durch das Fachpersonal des Einkaufsmarktes war schnell klar, dass die Kornflaschen aus dem gesamten Sortiment nich origenital waren. Überall war der sonst so bei unseren grafschafters Mitbürgerinnen und Mitbürgern beliebte Korn getrühbt von „was, das aussah wie die Schweinejauche von den Gosens Jan seine Viecher“ (Marktleiter Norbert Stössel).

Wie weiter bekannt wurde, betraf diese Verunreinigung nicht nur Lieferung von den K+K-Markt, sondern auch andere Gastronomien in unserer Kreisstadt. Der Hamburger Hof von der Denekamper Straße, der Domfink aus der Zity und die Gastsätte Udo’s aus die Ochsenstraße meldeten sich bis zum späten Nachmittag bei der Polizei und erstatteten Anzeige, da die Gäste nach den ersten drei Gläsern den Unterschied bemerkt hatten und protestierten.

„Momentan ist noch völlig unklar, wer oder was die Ursache von die Verunreinigung ist oder wer dafür zuständig ist“, sagte gestern der Leiter des Ordnungsamtes, Gerold Platt, auf Anfragen der dG. Es gäbe einige Hinweise aus der Bevölkerung, die man jetzt auswerten müsse, so Platt weiter.

Für Svenja Stösenbrink aus Bimolten, jahrelange Stammkundigen bei die Domfink, ist der Fall klar: „Man muss sich doch nur angucken, von wo das Zeug wechkommt. Na, merken Sie was? Genau! Emskoppzeug ist das. Hat mich eh schon gewundert, dass das immer in Ordnung war, das Korn meine ich. Würde mich nicht wundern, wenn einer dieser [von der Redaktion gestrichen] in die Abfüllmaschine gegöbelt hat!“

Auch wenn die Ursache bis Redaktionsschluss noch nicht feststand, steht fest:

Wir Grafschafters bleiben lieber bei das Bier aus den Brauhaus, das kommt aus unseren Fässern weg, das ist original Grafschafter Erzeugnis, das hat alles Hand und Fuß!

von Henning Brechterkamp [Der freie Journalist stellte uns diesen Beitrag zur Verfügung, dG sag Danke!]

h1

„Bunte Tage inne Grafschaft“ in VIP-Center angefangen

Mai 15, 2008

dG, Nordhorn. In Riaktion auf Vorwürfe vonne Emsköppe hat die Stadt und der Kreis die „Bunten Tage“ ins Leben gerufen. Allerzeiten mal soll die restliche Welt sehn, wie menschenfreundlich der Grafschafter doch an und für sich ist.
Die ersten Bunten Tage finden zu Zeit in VIP Center in Nordhorn statt.
Dort sitzt beispielsweise Fenny Kerkhoff und freut sich über ihre neue Leggins-Garnitur die sie grad inne Arkarden aufgeholt hat: „Sonen Einkaufstach kannste richtig gut mitte Döna hier genießen“ schwärmt die 38jährige.
Auch Sohn Niels leuchten die Augen: Törken, Itajener, Pommes vonne Patjaker – alle Völker von Welt sind hier kulienarisch vertreten. Da wird schonmal angebissen und weiterprobiert, was Fenny aber nicht gutheißen will: „Trink dein trinken auf bevor du dir ne neue Pommes aufholen tust“ befiehlt sie in scharfen Ton. „Und bring mich mal Majoo mit, wenn du nach den Törken hingehen tust!“
Wirt Harry hat hingegen andere Probleme: „Wem gehört das zu?“ brüllt er durch das Festzelt und zeigt auf die Mantaplatte, die dasteht wie bestellt und nicht abgeholt. „Dat ewige gewarte geht mir auf die Nerven“ ärgert sich Harry, der ohnehin gereizt ist. Auif die Frage, was denn sein Lieblingsmenü ist schnautzt er nur: „Das geht dir nix von an, du Lümmel!“
Trotzden sind die „Bunten Tage“ ein voller Erfolg und an und für sich darf man gespannt sein, was da noch so kommt.

von Dr. h.c. Rudi Havelke

h1

Evanglisten und Katholen in Einigkeit: Abtreibungsverbot kann man rilativieren

Mai 14, 2008

+++ Eilmeldung +++

dG, Nordhorn. Hannelore Mosskamp, Pfarrerin in Hoogsteede war die letzte ihrer Art – per Telefonat sagte sie ihren Geistlichen-Kollegen bei der Abtreibungsnovelle zu, die die in Kloster Frenswegen beschlossen han.
„Ich kenn dat ja selber, da hasse ein, zwei Korn zuviel, und schon liegste mit dem nächstbesten Haijopeng in de letzte Bank vom Schützenfestzelt“, so die Lutheranerin.
Adalbert Kräjenfort von de Cockschen sieht dat ähnlich und begründet die neue Abtreibungsregelung der Grafschafter Christen: „Wenn eine anständige Grafschafterin sich in Suff mit nen Emskopp einlässt, ist es ligitim, wenn sie die daraus risultierende Ausgeburt der Hölle nicht behalten will! Die Bebi-Klappe ist da kaum ausreichend!“
Auch in Reaktzion auf die neusten Studien, die die Degenration vonne Emsköppe beweisen tun und auch wohl wegen die Spitzelskandal inne Rathaus von Nordhorn, haben sich Katholsche, Evangelien, Cocksche und auch Protestierer darauf geeinicht, das Abtreibungsverbot für den Emskopp aufzuheben.
Doch nicht alle religjösen tun mit im Boot sitzen, wie sich Kräjenfort ereifert: „Der Törke will nicht mitmachen, wenn da sone Kopptuchtrulla vonne Meppener begattet wird, soll das wohl in Ordnung sein bei denen, dat find ich richtig schlimm!“

von Heinz Leferink

h1

BIG EMSKOPP IS WATCHING YOU!!!!

Mai 14, 2008

dG, Nordhorn. „Spionagetum inne Rathaus? Dat hats hier auch noch nie gegeben, dat wüsst ich aber!“- Henk Porthagen ist entsetzt. Er ist soeben Zeuge im größten diplomatischen Konflikt zwischen die Grafschaft und der Emsland geworden. Gestern morgen 09:00 Uhr MGZ ist die Bombe hochgegangen, das Fass übergelaufen, der Knoten geplatzt. Die Grafschaft steht Kopf. Der erste bekannte feindliche Übergriff auf das Rathaus in Nordhorn ist nachgewiesen.
“ Ich hab hier grad bei die Rathausstufen sauber gemacht, bin jetzt ja auch dreißig gewordn neee und dann kommen die da aus Tür von raus mit Polizei, Hunde und alleman und haben da son Emskopp inne gewahrsam“- weiß Henk Porthagen zu berichten.
Harald Gisterre vonne Stadt ist entsetzt: “ Die hattn schon lang en Auge auf unsre gute Wirtschaftslage und die HSG und überhaupt allet, wat hier denen einfachen Mann lieb und teuer von is, geworfen!“
Laut Insiderberichten habe sich der Spitzel, dessen Name nicht bekannt von is, inne Innenwandverkleidung vonne Plenarsaal verschanzt und über Monate versteckt und sein Idäntitet geheimgehalten. Was von die Grafschaft nun alles inne Emsland bekannt geworden war, kann zur Zeit nicht registriert werden.
„Eins ist von sicher klar. Die sind an und für sich vor die Milchpreise inne Grafschaft verantwortlich, da kannste drauf an.“-sagt Fritz Waskohl- “ Die mit ihre Suppwentionen vonne Landesjeriergung und jetzt die Sache mitte Spitzel, hör mich doch auf!“. Der 54 Jahre zählende Waskohl is von Berufswegen her Taxifahrer: „Da bekommste wat mit, dat sach ich dir! Ich mach den Job von 30 Jahre lang, da weißte bescheid was de von die Menschen glauben kannst.“

Welche Konsequenzen von politische Art her gezogen werden- bleibt fraglich, jedoch fraglich würdig.
Wir werden sie diesbezüglich auf den Laufenden halten.

„de Grafschafter“ meint: Spionage- dat tut man nicht

von Dr. h.c. Rudi Havelke

h1

„Dat is schon nen schönen Frau!“ Miss Grafschaft feierlich bestimmt

Mai 14, 2008

dG, Nordhorn. Das laute rythmische Klatschen und Trommeln auf dem Tischen ist nicht zu überhören. Unser Reporterstab nähert sich dem Saal der „Alten Weberei Nordhorn“. Die Grafschaft feiert, sie tobt. Gertraut Harmkötter (Bild) steht mit ihrn Dirndl auf die Biertischen, während die Männer von ganz tief unten applaudieren tun. Der Improvisierte Laufsteg bietet Platz für „usn ersten Topmodel“ wie Gerhard Roskötter proklamiert. Gertraud Harmkötter ist mit ihren 30 Jahren die erste Miss Grafschaft geworden und genießt nun den lächzenden Beifall vonne Publikum weg.

„Ja wat willste machen neeeeeee, hahahaha!“- Und schon muss sie auf die nächste Biertisch drauf um ihre Pflichten vonne Miss zu erfüllen. Organisator dieses gelungenen Ewents ist Horst G., der Grafschafter Koriphähe ins Dingen wie Kultur und Feulltong. Ihm ist es in jahrelanger Arbeit gelungen die Grafschaft in internationalen Kulturkreisen zu bekannt machen. „Ja heeee wiassen Sieeeeeee, mit deam Schiiiiilllller, kannst daher niemanden hier aus dean Socken haun. Da muasst du groaße Events aufziehen woa die einfachn Seealen ihrn Alltag vergessn koänn.“- Der staatlich von geprüfte Kulturelle weiß wovon er spricht. Ihm ist es gelungen die Grafschafter Herzen auf Jahrzehnte zu beschäftigen.

An einem Biertisch etwas abseits vonne Geschehenisse treffen wir den Milchbauern Hinnerk Harmkötter, den Eheman von die Schönheitsideal. „Das tut jetzt auch ganz andere Möglichkeiten eröffnen nun. Ich hab immer zu Gertraut gesagt: Gertraut ich hab viele Kühe aber du bist die meine beste Milchkuh im Stall, du musst nach die Mizzwahlen hin!“ Der zuletzt von die Milchpreisverfall stark in Mitleidenschaft manövrierte Harmkötter sieht nun rosigen Zeiten entgegen. Seine Frau kann auf zahlreiche Verbeverträge hoffen. Unser Wirtschaftsexpert Franjo von Maaskat ist da guter Dinge:“ Sie ist eine gute Geldanlage für Herrn Harmkötter, ich denke da an viele große Namen: M&M, Madison, New Yorker und nicht zuletzt H&I. Nordhorn, Osnabrück, Münster werden die nächsten Stationen sein.“

Während Getraut Harmkötter im nostalgischen Fler die nostalgie mit Auftragen von die Nino Kleidung so richtig in Schwung bringt, freut sich die Grafschaft schon aufs nächste Mal und findet:

„Dat is schon nen schönen Frau!“

von Jonas Friedlich

h1

Alte Fotos beweisen de Überlegenheid vonne Grafschafters über de Emsköppe

Mai 14, 2008


dG, Bad Bentheim/Lingen.
„Ich hab dat ja schon lange gerochen, aber nun hab ichs schwat auf weiß!“ jubelt der Bentheimer Biologie-Lehrer Uwe Lünnekat. Auch sein Kollege, der Füchtenfelder Diplom-Biologe Jan Trotzen, ist über den endgültigen Beweis der Grafschafter Überlegenheit erfreut. Fast drei Jahrzehnte haben die beiden Biologie-begeisterten geforscht, ehe sie nun zu ihren Ergebnis hinkamen. Aber von Anfang an:
„Es sollte ein ganz besonnerer Tach werden, als ich vor meine Konfirmation mit meine Eltern nach Lingen gefahren bin, um n Anzug zu kaufen“ berichtet Lünnekat. Doch statt von den mit Nordhorner Hilfe gebauten Bauten in der Emsstadt begeistert war der heutige Lehrer eher empört über das Verhalten der Emsköppe: „Die trugen Pelzmäntel zun Teil und fanden sich auch sonst als was besonneres, dat ging mir nicht in Kopp rein, da kommste nich von wech!“ Überhaupt kam der Eindruck auf, der Emskopp sei an und für sich wesentlich dümmer als der Grafschafter: „Statt die GN lasen die son komisch Blatt, dat hieß Tagespost oder so und da stand auch son ‘H&M’, wo doch jeder weiß, das es ‘H&I’ heißen muss, zwischen H und M kommen ja noch I, J, K und L“ wundert sich Lünnekat, der jüngst 2004 den Grundschul-Lesewettbewerb von die GN gewonnen hat. Erritiert von all die komischen Gegebenheiten beie Emsköppe beschloss Lünnekat, dem auf den Grund zu gehen.
Mit Jan Trotzen fand er einen tüchtigen Biologen, der Jahrzehnte an seiner Seite forschte. Vieles blieb vergebens, zumal Trotzen sich auch auf seine Forschung zum Emsmunk konzentrierte. „Emskopp und Emsmunk, da kommste schon gelegentlich durchnander“ klagt der Füchtenfelder.
Doch dann der Durchbruch: Im Nachlass des tüchtigen Schüttorfers Eugen Nik fand sich ein Bild, das die allgemeine Degenerierdheid des Emskoppes beweist: „Da ist eindeutlich zu sehen, dass wir da Überlegen sind!“
Die Freude der beiden Wissenschaftler teilt man auch in den Atministratiwen Bereichen vonne Stadt. Die sonst faulen Beamten und Sesselfurzer wollen eine Parade für diese Erkenntnis stiften und haben auch viel Geld ausgelobt. Geld, das Lünnekat gut brauchen kann: „Mein Eigenheim hab ich schon, ich will vonne Geld weiterforschen! An produtieferen Kühn!“ Denn, so Lünnekat: „Wenn die Kühe mehr Milch geben und folgendlich auch mehr Milch da ist, dann steigt auch endlich wieder der Milchpreis und den Bauern gehts es endlich wieder Isterberg-auf!“
De Grafschafter findet: Bildbeweis hin oder her – allein das soziale Engagement von Leuten wie Lünnekat zeigt, dass wir Grafschafter ein tolles Völkchen sind!“

von Dr. Bernhard Lehenkamp