
Großeinsatz von de Polizei endet in Disaster – !Terrorlümmel entwischt SEK(F)!
August 23, 2008
dG. Nordhorn. „Mich ist das völlig unerklärlich, wie der Bengel es geschafft hat, uns hinters Licht zu führen. Wir müssen das jetzt erst mal in Ruhe bei nem Pils analysisieren und dann die entsprechenden Fehler bei dat nächste Mal nich wiederholen“ – aber wird es denn ein nächstes Mal so schnell wieder geben? Das fragt sich die Redaktion von deGrafschafter ebenso wie andere brave Stadtbürgers aus der Stadt an die Vechte nach diesem Kommentar von Horst Unterfratz. Unterfratz, leitender Kripo-Kommisar, möchte mit diesem Satz die Bevölkerung der Grafschaft beruhigen, doch das, was gestern zu später Stunde sich inne Innenstadt von Nordhorn abgespielt hat, sucht seinesgleichen in die Region.
„Das ging ja hier zu wie 1944 im Kessel von Tschakessi!“, berichtete Gerrit Brankenkötter, Nachbar von die Domfink inne Ochsenstraße, nachdem er sich vom ersten Schrecken erholt hatte. „Ich dachte, jetzt holen sie mich ab! Ein Krach und ein Lärm, wie damals als ich und meine Kamaraden gegen den Ivan ins Feld gezogen sind. Und ich habe den Burschen auch genau gesehen – hier aus dem Domfink raus, über den Domvorplatz und, zak, inne St.-Augustinus-Kirche rein!
Ich dachte noch, hat Peter dem wat ins Weizen getan?! Der rannte, wie wenn der leibhaftige Emskopp hinter ihm her gewesen wäre. Ja, und dann kamen die hinterher – Junge Junge, die von der SEK(F), dat sind mir auch welche, na komm!“
Jetzt fragt sich der Leser und auch einige Leserinnen vielleicht, wat da passiert ist und worum die ganze Aufregung sich eigentlich dreht. Die Lage ist, auch einen Tag nach den Ereichnissen, noch sehr unübersichtlich. Zuverlässige Zeugen, wie Herr Brankenkötter, sind kaum zu finden. Also: Wie bereits berichtet tut seit einiger Zeit der mutmaßliche Terrorcamp-Gründer Marcel Terrvilleorist wieder sein Unwesen in der Grafschaft tun. Einem Insider zufolge, das konnten wir von deGrafschafter von der Polizei erfahren, der sich in dem Netzwerk des KFEFB (Kämpfer für ein freies Bookholt) befindet, soll wohl eine Tipp gegeben haben, dass Terrvilleorist sich am Wochenende in Nordhorn aufhält, wohl um neue Rekruten für seine dunklen Machenschaften zu rekrutieren.
Nachdem eine Polizeistreife bei einer Ruhtinekontrolle bei Ramakers Grillstube zufällig auf den gesuchten Guerillia-Camp-Gründer gestoßen war, geschah es: Terrvilleorist überraschte die beiden Streifenbeamten, indem er seine beiden Currywurst und Hamburger (ohne Gurke) als Waffen einsetzte und entkam der Polizeitstreife in Richtung Ochsenstraße – den Beamten war sofort klar, dass dieser Mann zu allem fähig war!
Deshalb riefen sie sofort die SEK(F) [Sondereinsatzkommando Frenswegen] zu Hilfe, die auch mit ihre gesamte Kapazität von zehn Mann anrückte. Mit Hilfe dieser speziell zur Terroristenabwehr trainierten Pferdestaffel, die bei die Reiters in Frenswegen stationiert sind, waren sie sicher, dass der Zugriff gelingen würde – aber Pustekuchen! „Diese SEKs, naja, ich sehe diese ja immer Sonntagabends inne öffentlich Rechtlichen, oder bei Blindschleiche 12 auf dieses RTF, dat sind prima Jungs – aber dat, wat die SEK(F) gemacht hat, war mehr als unprofessionell“, erinnert sich Carsten Brezki, Stammgast bei Reds inner Ochsenstraße. „Die sind hier einfach reingallopiert, wat das Zeug hält – da war der Terrorlümmel natürlich schnell gewarnt und ist dann entwischt!“
Nachdem sich das SEK(F) im Schatten von dem Eislokal Dolomiten herangepirscht hatte, erfolgte plötzlich völlig unverständlich der Ansturm auf das Lokal „Letzter Hafen“. „Ich habe mich schon gedacht, als die Reiters da rein sind: Bernd, was sucht denn ein Krimineller in son Lokal? Das ist doch viel zu schick für einen wie diesen Typ da. Der geht doch eher in sone dunkle Kaschemme mit Ecken und so, nich in son feines Lokal mit Pasta und Wein und so“, kommentierte Svenja Hindriksen, Kellnerin bei der Gaststätte Udo’s die Situation.
Die helle Aufregung, die durch den (fehlerhaften) Zugriff von den SEK(F) entstand, konnte, wie bereits am Anfang des Artikels erwähnt, der Verdächtige nutzen, um zu fliehen. Auch eine Durchsuchung der St.-Augustinus-Kirche und der Burgschule, wo sich gerne mal Lümmmels wie M. Terrvilleorist aufhalten tun, brachte keine weiteren Erkenntnisse. Der aus Brandlecht stammende Kriminelle konnte sich auf eine Art und Weise, die der Polizei noch Rätsel aufgibt, den Fingers von die Schutzmänners entziehen.
De Graschafter fordert: Die Ordnungshüter müssen härter durchgreifen! Die Graschaft muss sicher bleiben!
von Henning Brechterkamp
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