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Proceßgewinn für Brauhaus: Richter lassen sich kein Nichts für ein R vormachen!

November 2, 2008

dG Nordhorn/ Weimar. „Diese Evangelisten, die arbeiten auch an Sonntag!“ ereifert sich Markus Hirtenheim. Getreu seinem Motto „Dreht es sich um Bier und Wein, lassen fromme Menschen Klagen sein“ ist der 56jährige Geistliche aus Nordhorn als Begleitschutz nach Weimar gefahren.
Dort musste sich nämlich der Vorstand von Nordhorner Brauhaus gegen den Erben von Bauhaus in Weimar, Malte Gropius, verteidigen tun.
Gropius, mit ne Emskopp-Lädi verheiratet, hatte sich da wohl wat flüstern lassen. Dass Brauhaus, so der 36jährige Janksta in Gerichtssaal, habe seinen Namen eindeutig von Bauhaus stiebitzt.
Doch die Brauhaus-Deligation hielt gegen den heiklen Vorwurf: „Ich kannte das Bauhaus bis heute gar nicht, Herrgott von Bentheim!“ regt sich etwa Franz Dörmekart auf. „Kunst intressiert mich nicht, dat machn die Nachbarn inne Alten Weberei von!“
Gropius, der immer wieder verliebte Blicke mit seine Emskopp-Schlange austauschte meinte zwar, dass gerade die Alte Weberei mit ihren Bildergalerien vonne Bauhaus-ähnlichen Namen proftieren täte, doch die Richter ließen sich kein Nichts für ein R vormachen. Der oberste Richter, Ronny Malchow, befand schließlich auf Freispruch: „Die Öhnlichgeit ist nüsch gegeben!“

De Grafschafter findet: Weimar, die Stadt die Gerechtigkeit schafft, verdient die Nordhorner Städtepartnerschaft!

von Dr. Bernhard Lehenkamp, der sich vor Ort auch das Goethe-Haus ansah und dort Hinnerk Harmkötter-Bücher anpriesen tat.

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