Archiv für Januar 2009

h1

„Treck nach Huus“ – Auswärst-Studierer jetzt mit Heimatheimen

Januar 25, 2009

ms
dG Nordhorn. „Wenn ich so an Schreibtisch sitz, tut mir das immer richtig inne Seele Weh wenn ich nach Nordhorn hin denk!“ Markus Endekamp (29) studiert seit 17 Semester Sport und Textil auf Grundschullehramt an die Uni Osnabrück. Heimisch fühlt sich der gebürtige Nordhorner in der Metropole aber noch nicht: „An Wochenende gehts schön heim, schön inne Bude, hehehehehe… Und inne Woche geh ich nur manchmal inne Kneipe, aber die haben hier oft nichtmal Colakorn“ beschwert sich der 28jährige.
Probleme, die auch Landrat Frederick Seilgeweih kennt: Sohn Maik-Holger tut in Münster BWL studieren, Tochter Antje promowiert in Enschede in Kunstpädagogik mit Schwerpunkt Oper/ Theater/ Musical. „Man bemüht sich“ sagt die 23jährige und ihr Vater ergänzt: „Über 2/3 vonne klugen Grafschafters sind in Umland an studieren bei! Die können aber nur an Wochenende nach Hause kommen. „Wir wollen aber nicht, dat unsere Kultur verloren geht“ erklärt Seilgeweih und will deshalb „Heimatheime“ in Städten in Umland bauen. 1,5 Mio. Euro von Kreishaushalt sollen für neue Gebäude in Münster, Osnabrück, Enschede und Vechta gebaut werden – „bein Emskopp nicht, wer an die BA Emsland oder gar an die Ems-Uni studiert, ist ein Landesvertreter!“ erklärt Seilgeweih.
Der pfiffige CDU-Politiker kann auf breite Mehrheiten für seine Idee zählen. Neben seiner Partei unterstützen auch FDP und SPD den Vorschlag. Sogar die Grünen sind mit dabei: „Wir afrikanischstämmigen Grafschafter haben ja in Tannenlager auch lange unter den Namen „Asylcontainer“ Heimatheime bekommen“ findet Grünen-Politiker Nbald Ngororo, ein hochgewachsener Neger. „Da ist es Zeit, mal was zurückzugeben!“
Einzige Spielverderber sind wie immer die Leute vonner DKP: „Nicht mit uns, das Geld wird für Jeansläden gebraucht!“ erklärt Heiner Markmann vonne Kommunisten.
Über solche Quertreiber kann sich Frederick Seilgeweih nur aufregen: „Ach, dem seine Tatjane studiert in Dresden und seine Sohnemann sogar in Moskau! Kein Wunder dat der nicht will, das Grafschafter, die nicht zu den Roten gehen, keine Hülfe bekommen! Aber der Antrag geht durch, dat glaub du man!“
Alle Grafschafters in Umland können sich also bald auch in der Woche ein Stück Grafschaft abschneiden.

De Grafschafter findet: „Super!“

von Jan-Holger Becker

h1

XVYtes ökonomisches Konzil: Abtreibung auch bei Wildschweinen schlimm

Januar 19, 2009

wildG Füchtenfelde. Bein ersten Treffen in neuen Jahr auf dem XVYten ökonomischen Konzil in Füchtenfelde haben die Kirchen vonne Grafschaft Abtreibung bei Wildschweinen für unvereinbar mit die Mitgliedschaft inne Kirche drin. Hintergrund is die jüngste Klarstellung von Jägerfrühstück, man wolle „keine Antibaby-Pille für Wildschweine“, wie die GN berichten tat.
„Dat tut ja wohl mehr als selbstverständlich sein“ erklärt dazu Adalbert Kräjenfort vonne Cocksche und Kollege Thilo Axes aus Uelsen ergänzt: „Wir hatten uns da wohl etwas unklar ausgedrückt mit die eine Ausnahme.“
In Mai hatte man nämlich das Abtreibungsverbot vonne Kirchen rilativiert, wenn ein Emskopp inwolfiert war – diese Regelung tue für Wildschweine natürlich nicht gelten: „Dat sind schließlich Lebewesen“ erklärt der 42jährige (Leibspeise:  Rollbraten mit Inventar).
In der Grafschaft stößt man mit die Klarstellung auf Erleichterung: „Endlich klare Regelungen“ freut sich Veteranmediziner Dr. Peter Alfgenkötter und sein Thierarztkollege Heinrich Markenkiel ergänzt: „Ich hoffe, die Regelung gilt auch für die anderen niedlichen Besucher meiner Praxis!“ Eine klare Anspielung auf das kürzlich beschlossene Abtreibungsverbot von 7jährigen Katzenzüchterinen.

von Dr. Bernhard Lehenkamp