Nicht nur Börgermeister tut traurig und böse sein!!!
dG, Nordhorn. Man staune und vor allen höre, wenn sich seit letzter Zeit wieder Linienbusverkehr durch Firnalberstraße anbei bewegen tut. Dörte Kosmickaus findet dat nicht richtig: „Ich kann hier gar kein Mittagschlaf mehr machen. Wenn ich Mittwochnachts ausn Index kommen tu, dann muss ich doch an Nachmittag dran mein Recht auf Ruhe haben“, findet dat Abiturientin von. Auch Gerd Fossel kann dat alles nicht mehr nachvollziehn: “ Wenn ich jeden Tag mitn Radlader an die Verkehrsbetriebe, also ich mein an die Bürogebeudens von denen, vorbeibrausen würd, da würden die aber gucken, dat sach ich dir von.“ Nestor Klein, Schtarregisseur vonne Stadt, arbeitet bei vielen Kulturellen Gelegenheiten nicht nur Hinter der Bühne sonnern auch hintern Tresen dran: “ Ja wissen Sie, wenn ich an schöänes Pilsbier zapf, in der Kornmühle, dann wackeln da die Gläser in der Vitrine. Ich habe mittlerweile einen Sachschaden der in die tausende geht. Ich musste deshalb sogar die Sektpreise im KTS erhöhen. Der Fietsenbus stört die Kultur in ihrer Stadt.“ Gisela Oltkamp geht noch weiter. Sie findet das sich der hiesige Börgermeister nicht nur für die Leute in Stadtflur und Klausheide von stark machen soll: „Auch wir in Innenstadt haben Gefühle. Wenn der Fietsenbus hier durchdonnern tut, dann ist das wie Winter 1942. Dat möchten wir hier nicht!“
de Grafschafter findet: „Börgermeister, da tu dich mal bei der nächsten Gelegenheit drum kümmern!
„Da fracht man sich doch ernsthaft – wo soll das bitteschön denn enden?! Dass der Flugplatz bei Klausheide anbei vergrößert werden soll, damit endlich die Scheichs aus den Osten vonne Wüste wech hier landen und in den Ring-Center einkaufen können, ist ja verständlich, ja, sogar überfällig – eine unabgehändigte Untersuchung des Kreisrats (mit freundliche Unterstützung von den Firma LTU) bestätigte dat ja auch erst kürzlich. Aber das wir jetzt noch mehr den Lerm von den Tornados ausgesetzt werden, ist eine Sache, die wir nicht akzeptieren können, ja nicht wollen. Viel Lärm um nichts? Nein! Sogar der kleine Hinnerk lernt schon von Angefang an seit die Kindheit: Tornados sind laut, und die Folge von die lauten Düsen ist, ganz klar: Unsere Tiere auf den Weiden, die doch der Kern von unsere Grafschaft ist, verschrecken sich. Folge: Die Hühners legen weniger Eier, die Schweine kriegen weniger Jungens und unsere Kühe geben weniger Milch! Ob sich das Herr Alt aus Berlin wohl mitbedacht hat? Wohl kaum! Die knallharten Fakten kriegen wir Grafschafters aber zu spüren, und nicht die feinen Regierungsherren aus Bonn: Die Wirtschaftskraft in unsere Landkreis wird sinken – und zwar spürbar! Von bis zu 35 % ist die Rede, manche Experten aus den Raiffeisen- und Volcksmärkten gehen sogar von bis zu 40 % aus. Halb so schlimm, sagt das Militär. Es tut eine ganz neue Lärmschutztechnik erfunden worden sein, sagen sie. Das stamme auch direkt aus unsere Nachbarschaft – jaha, richtig gelesen – Produktion: meid in Emsland! Aber bevor wir Emskopp-Antilärm-Zeug vor unsere Stalltüren nageln, kaufen wir unsern Kühen lieber Ohrenschützer – so siehts mal aus!!
dG Nordhorn/ Berlin. „Wenn in unserem Land jemand erst traurig, und dann böse ist, können wir gar nicht anders, als nocheinmal darüber nach zu denken“ hatte Verteidigungsminister Franz Tischlermeister Alt an Vormittag in Berlin erklärt. Grund waren die von Nordhorn’s Börgermeister in Sprachtipps verpackten Worte, er täte wegen die Weiternutzung von Nordhorn Range wohl traurig und böse sein. „Bei diesem Drohpotential entsteht ein Sachzwang“ hieß es aus der „Hardthöhe“.
Eine Relegation aus Nordhorn’s Börgermeister, Ministerpräsident Christoph Fochss, Lioba Rabe und anderen wichtigen Persönlichkeiten von Stadt und Land soll deshalb bald zu Gesprächen nach Berlin reisen tun und „nochmal drüber reden.“
Für den politischen Nachwuchs inne Grafschaft kommen solche Geständnisse aber zu spät: „Seid wann kommt den der Knochen zun Hund hin?“ fragt Beispielsweise Meick Tillfrau vonne JU. „Soll der Franzl doch hierher kommen, wenn er war will!“ Diese Forderung unterstützen auch die JuLis – „wenn der hier seinen Dienst-Mercedes volltankt, kann die Stadt noch ein paar Reinigungskräfte für 2,50,- das Stück einstellen, die vor den Bankfilialen putzen“ hieß es in einer Presseerklärung.
Nbald Ngororo vonne Grünen findet das hingegen „nicht so gut“: „Man sollte schon Hände reichen. Mir ist nur wichtig, dass das Auto, mit dem die Relegation nach Berlin hinfahren tut, einen Katalüsator hat“ erklärte Nbald Ngororo von den Grünen. Löblich sei aber, dass die handfesten Worte des Bürgermeisters Wirkung gefunden hätten: „Bei so konkreten Aussagen blieb Alt ja gar nichts übrig, außer noch einmal zu verhandeln, so der Politstratege.
de Grafschafter findet: „Hat der Alt die Hosen voll, knallts im Osten richtig doll!“
dG Nordhorn/ Berlin. Die aktuellen Schwulitäten umme Nordhorn Range hat Nordhorns Börgermeister auf seine ganz eigene, charmante Art und Weise beantwortet. In die bundesweit ausgestrahlte TV-Sendung „tagesschau“ (ARD, aber auch bein NDR dran, ab und an) gab er an Abend Sprachtipps: “Viele Bundesbürrgerr rrollen das RR zu wenig. Das kommt gerrade in Ausland schlecht bei drran. Da dachte ich mir: Die Meinung von mirr und den Grrafschafterrn kann ich da mit einen Sprrachkursus kundtun“ so der Börgermeister in Gespräch mit de Grafschafter.
„Dass so ein Minsterwort dann gebrrochen wirrd, ohne das man vorrher auch irrgendetwas nurr davon errfährrt, macht dann errst traurrig, aber anschließend wirklich ganz, ganz böse“ dikitierte der „beliebteste Politiker inne Grafschaft“ (SPD Nordhorn) den ARD-Reportern ins Mikrofon.
Neben der sprrachlichen Ästhetik sei aber auch die „Message“ wichtig, betonte PR-Profi für die Nordhorrner SPD, Maik Langekamp (3 Semester Gerrmanstik in Osnabrrück): „Hier geht es wohl auch darum, dass ein Politiker sein Versprrechen nicht gehalten hat. Das kennen wir hier wohl nicht, inne Grafschaft. Darum waren wir alle traurig, und dann böse!“
De Grafschafter findet: Gebrochene Versprechen, sollte man rächen!
dG, Klausheide. „Wir können das nicht mehr mit halten!“ Hinnerk Harmkötter ist von entsetzt. „Was der Osten da mal wieder verfrüht von Nikolaus bekommen hat, dat möchten wir nicht!“ Hintergrund tutet die neuesten Geschehenisse sein, die sich neulich von in Osten von Land abgespielt haben. Kriegsminister Franz-Tischlermeister Alt, tut nicht in Berufung gehen wegen die Urteil mit Bombodrom. Anstatt von soll nun mal wieder der Grafschafter die ganze Kriegslast von tragen, in speziellen Nordhorner. „Das ist genau wie mit die Franzosen in Saarland, immer ne Extrawurst.“ Findet Nestor Klein, der auf eine lange Karriere in Showbisness blicken kann. Er weiß von: “ Das Theater in Saarland ist ein Witz, genau wie die Dresdner Kammerspiele!“
Die hier kulturelle Unterlegenheit von Randgruppen in der deutsche Gesellschaft könnte nach Angaben von Friedrich Seilgeweih mit die auch in Osten gelegene Emskopp zusammenhängen. „Wer den Emskopp kennt der weiß was dahinter steckt. Ich sach nur eins das mit die Atomkraft war ja auch nicht idee von CDU. Der Emskopp hat ja auch son teil. Jetzt frag dich mal einer weshalb? Na, merkste wat?“
DeGrafschafter findet: „Wer Atomkraft hat, der findet auch Bomben gut!
dG Nordhorn/Gildehaus.In Streit um das Lammkücken „Fridolin“ hat sich der Gildehauser Gastwirt Šćepan Neménec durchgesetzt. Er hatte das Viech auf dem Teller sehen wollen, dabei aber gegen den Schtarregisör Nestor Klein einen Kleinkrieg führen müssen tun, der wohl eine Theaterkarriere für das „kleine Weiße“ plante. Entsprechend empöhrt war der gebürtiche Wiener in Gespräch mit de Grafschafter: „Talent, ja, das kann man doch nicht an Weißweinsose mit Bratkartoffeln servieren!“
Das sah der Bauer Jörg Wiesenhain aus Georgsdorf anders: „Dat der Klein dat fürs Theater wollte, hat den Preis wohl noch schön in die Höhe getrieben, hehehehe!“
Aussagen wie diese findet Nestor Klein, der nebenbei als Barkeeper im Stadttheater jobbt, gar nicht gut: „Geld kann doch, äh, ja, nicht alles sein! Was ist zum Beispiel der Wert einer Wiener Melange? Mir bedeutet das sehr viel, während die Leute im Burgenland da keinen kulturellen Zugang besitzen!“ erklärt der Experte für die Geographie seines Heimatlandes Österreich. „In diesem Fall kommt wohl wirklich „Erst das Fressen, dann die Moral“, um mal Karl Marx zu zitieren“ erklärt der kluge Theatermacher.
Hinnerk Harmkötter, der gerne stellvertretend für die Bauern der Grafschaft spricht, hat hingegen eine andere Meinung: „Bei den Milchpreisen müssen sich Bauern oft auf dobiuse Geschäfte einlassen! Ein paar müssen schließich ihre Familie ernähren, die anderen das Kameratiem von ‘Bauer sucht Frau’ durchfüttern!“
Nestor Klein hatte wohl nicht genug zahlen wollen – nun greift die Kirche ein: „Die Babyklappe „Mose“ Nordhorn hatte noch den kleinen Killian über, der wird nun mit Watte beklebt, dann kann er auch als Schaf in dem Stück auftreten“ ist Klein beruhigt.
Šćepan Neménec tut hingegen in sein Resterang Priština lecker Lamm anbieten. „Mit Promi-Status“ freit sich der Ausländer und freut sich auf hungrige Kundschaft.
de Grafschafter findet: Erst auftreten, dann schlachten. Da hätten beide was von!