Archiv für die Kategorie ‘Der Ball ist rund’

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Emsköppe als HSG-Fans? Nachgefragt in Emsland drin!

September 5, 2008

Neue, tolle Action bei de Grafschafter! Der Nordhorner Gynasiallehrer Wolfram Kleinhändler von Deutsch-LK tut seine ABC-Schützlinge in praktischen Alltag auch ausbilden tun. Das heißt: Praktiken in Sprachgeschäft!
Benjamin Stekrart (17) ist deshalb für andernthalb Wochen Praktikant bei de Grafschafter. Hier sein erster Beitrag:

Einleitung:

Nach neuesten Meldungen über Steuerskandalitäten bei de HSG Nordhorn kam der Verdacht auf, dass der Emskopp dahinterstecken tut. Daraufhin kamen Empörungen auf, dass der Emskopp auch viele HSG-Nordhorn-Fans haben täte. Stimmt dat? Dat wollte de Grafschafter wissen und fragte inne Innenstädte von Meppen, Lingen und Haselüne nach.

Hauptteil:
Hildegard (links): „Ich bin da nicht so für, für Sport und so. Ich fänds ganz gut, wenn ma mehr Frauenhandball gemacht wird bei die HSG und  auch mal meine Fitnessgynastikgruppe in Fernsehen kommt.“
Werner (rechts): „Seit ich mir den Arsch abfrier, obwohl ich mir diese Jacke hier in HSG-Fanshop gekauft hab, mag ich die HSG überhaupt nicht mehr. Kotzen könnt ich da, dat sach ich dir. Ich bin richtig froh dass wir denen die Steuerfahndung auf den Ha… äh also, dass die Probleme mit der Steuerfahndung wegen ihrer ganz eigenen Schuld mit der wir nichts zu tun haben in Emsland haben tun!“
Hildegard& Werner, Meppen.

Ich mag die HSG überhaupt nicht! Weil die kommen aus de Grafschaft und da ist eine Jahrtausend alte Tradition der Feindschaft an und für sich vorhanden. Das wäre ja geradezu Verrat die HSG zu mögen. Ich kenn auch keinen in Emsland der die mag und ich kenn echt viele in Emsland, schon über SchülerVZ, ICQ und so. Die Grafschafter kommen hier ja immer hin zun alten Schlachthof und so und nehmen uns die Arbeitsplätze weg, aber ich kenn echt keinen Emsländer der zu die Grafschaft hingehen tut! Nur ein paar die zun Spass da Krawall machen und Jägerzäune von der Nordhornerns kapuutmachen tun und so.
Chris, Haselünne.

Ich bin gar nicht aus dem Emsland, mich hat hier nur mein fehlerhaftes Navi hingeführt. Aber die Emsländer sind wirklich nett, haben mich gleich auf ein Bier eingeladen und mir einen tollen Film gezeigt. Wussten Sie, dass 90% der Nordhorner Kommunisten sind? Das 57% aller Grafschafter einen I.Q. haben, der so niedrig ist wie die Temperatur von meinen eiskalt gezapften Bier hier? Ich hab mir da nochmal Gedanken gemacht – die HSG scheint mir doch ziemlich ominös zu sein. Ich hoffe mal, dass die Handballabteilung der TuS Lingen dann den Posten übernimmt, wenn es mit der HSG tatsächlich Probleme geben sollte.

Heiner, hier gerade in Lingen.

Fazit:
Der Emskopp mag ganz eindeutig die HSG Nordhorn nicht! Die Fans, soviel ist wohl klar, sind allesamt echte Grafschafter!

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Nico Krause schießt SSV Quendorf nach dem Sieg hin gegen SG Haftenkamp

August 24, 2008

dG, Gölenkamp. Bei den ersten Auswärtsspiel des SSV Quendorf gegen den Angstgegner SG Haftenkamp konnte die Mannschaft von Spielertrainer Jochen Trossen bei bestem Fußballwetter und toller Kuhlisse den erste „Dreier“ einfahren. Mit eine angagigierten Leistung schafften es die Spielers aus Quendorf nach der klaren 1: 5-Heimniederlage letzte Woche gegen den FC Blanke die so gefürchteten Abstiegsränge zu verlassen und sich weiter vorne in Tabelle zu positrioniern.

„Wir haben hart seit letzte Woche an uns dran gearbeitet“, sagte Trainer Trossen vor den Spiel, „Ich habe meine Jungs die ganze Woche keinen Ball gegeben, nur immer die Quendorfer See hoch und runter und in die tiefe Schlamm robben! Die werden von Anfang an Gas geben!“

Entsprechend heiß warn seine Spielers denn auch und legten gleich los wie die Freiwillige Feuerwehr Samern bei ihren jährlichen Jahresfeier inne Schwalbennest.

Bereits nach acht Minuten gab es die erste sehenswerteste Aktion auf seitens der Quendorfer. Patrick Groothuis verarbeitete eine Flanke von die rechte Seite von Dietmar Bökers mustergültig, scheiterte dann aber an den guten Heimkieper Jürgen Massman.

Der SG Haftenkamp unterliefen an den Anfang von Spiel einfach zu viele Fehler und so war es kein Wunder, dass in der 15. Minute nach eine prima Kombinitation, eingeleitet von den Mittelfeld-Rigisör Marc Schulze, die Gäste mit 1:0 in Führung gingen. Auch nach die frühe Führung der Gäste fand die Heimmannschaft von Trainer Karsten Steegman kein Mittel gegen die Bollwerk von den Jungs von den Quendorfer See. „Wir waren in die ersten halben Stunde viel zu wenig bei die Sache dran. Alles, wat wir in die Woche vorher trainiert haben, ist uns nicht gelungen umzusetzen.“, war der Kommentar von Steegman. Und so spielten die Jungs aus Quendorf weiter auf das Tor von J. Massman, der in der 23. Minute abermals hinter sich in das Netz von den Tor greifen musste. Wieder war es der starke M. Schulze, der mit einen 30 Meter Pass das gesamte mittlere Feld von die Haftenkampers überbrückte und der so freigespielte Udo Müller das 2:0 markierte.

Nach diesen Tor überließen die Aufsteigers aus der 5. Kreisklasse unverständlicherweise der Heimmannschaft mehr und mehr das Mittelfeld, mehr Platz, und so kamen auch diese folgerichtig nach die ersten 30 Minuten zu ihre Chancen. Nachdem sich auf der linken Seite der Neuzugang der Haftenkampers, Thorsten Meyer, schön durchgesetzt hatte und die Abwehrreihe der Quendorfers mit mehreren Übersteigers vernascht hatte, musste der mitgelaufene Abwehrspieler Jan Brinkers nur noch einschieben. Nach diesen Anschlusstreffer besannten sich dann die Jungs von die Ullenstraße wieder auf ihre Stärken und kamen mit ihren direkten Kombinitationsspiel bis zur Pause gefährlich vorm Tor von die Quendorfers. Th. Meyer, beim Anschlusstreffer noch Vorbereiter, nutzte eine Unachtsamkeit von die gegnerische Abwehr und glich mit einen gezielten Schuss in die Dreiangel kurz vor der Pause (42. Minute) aus.

Nach den Seitenwechsel flachte das Spiel merklich ab. Die Torraumzenen wurden weniger und es sah ganz so aus, als wären beide Mannschaften mit nem Unentschieden zufrieden gewesen. Nach 30 Minuten wurde es dann Trainer Trossen zu viel – er zog das grün-lilalene Trikot über sich selbst und wechselte sich ein. Durch diese Selbsteingewechselung kam mehr Druck in das Spiel von die Gäste. Haftenkamp konnte bald den langen Bällen der Gäste nichts mehr entgegensetzen und die Fouls wurden mehr. Jetzt war mehr Gift inne Spiel und Schiedsrichter Dieter Pfannkuchen aus Ringe musste innerhalb von zehn Minuten vier Mal die gelbe Karte ziehen, unter anderen wegen Ballwegschlagens, Klammern und gefährliches Spiel ohne Ball.

In die 85. Minute kam es dann zu eine, vielleicht spielentschiedenen, strittige Situation von den ganzen Spiel. Der starke Quendorfer M. Schulze drang vonne rechte Seite in den Strafraum ein und wurde von einen Haftenkamper Abwehrspieler bedräng – Meyer ließ sich fallen und Refferieh Pfannkuchen gab Strafstoß. Nach diese Entscheidung herrschte helle Aufregung inne Strafraum von die Haftenkampers, denn die hatte eine Schwalbe von Meyer gesehen. Doch die ganze Reklame half nichts. „Das ist hier 4. Kreisklasse“, schimpfte Trainer K. Steegman auch noch nachn Spiel, „Das war normale Körpereinsatz von den Abwehrspieler und dieser Typ da lässt sich fallen. Dass der Schiri darauf reinfällt ist echt ne Sauerei, also eins sage ich jetzt mal: Das wird bei die Sitzung von die Kreissportausschuss nächsten Dienstag Thema sein!“

Ob Thema inne Ausschuss hin oder her, Tatsache ist: Der in der 75. Minute eingewechselte Jangschter Nico Krause, der eigentlich noch für die A-Jugend von Quendorf auf Torejacht gehen tun, ließ Massman keine Chance und versenkte die Kirsche in Tor.

Doch noch ließen die Männers aus Haftenkamp nicht die Zügel schleifen. Im Gegenteil: Angefeuert von die tolle Heimkulisse rollte am Schluss des Spiel Angriffswelle um Angriffswelle auf das Tor von die Quendorfers. Aber immer war ein Bein eines Abwehrspielers zwischen Ball und Tor und so blieb es bei dem Spielstand von 3:2 aus Sicht des SSV Quendorf.

De Grafschafter meint: Tolles Spiel! Man darf auf die nächsten Spieltag gespannt von sein.

Von Jan-Holger Becker

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Danz op de deel am Oortmasumer Weg – Vfl verpflichtet Sausmikat

Mai 12, 2008

+++ Eilmeldung +++

dG, Nordhorn. Der Nordhorner Traditionsverein Vfl Weiße Elf hat dem Erzrivalen Vorwärts Nordhorn seinen Starstürmer I. Sausmikat abgeluchst. „Damit haben wir einen Schtar in unseren Rein drin und gleichzeitig den Vorwärtsers eins ausgewischt“ freut sich Helmut Andermaat vom Vfl WE.
Während man sich am Oortmasumer Weg in Bierlaune gibt, fließen Alligatorentränen im Stadtteil Oorde: Mit Sausmikat geht bei Vorwärts der letzte Recke aus alten Zeiten. „Die andern kommen alle vom Tannlager wech“, ereifert sich Günther Frantzen von Vorwärts. Kein Wunder, sitzt ihm doch die „Initiative Deutsches Inzestfreies Oorde-Treff“ im Nacken. „Die schreiben mir ständig Emils und stellen Forderungen, dabei hängt ein Verein wie Vorwärts doch wohl an seinen Fans und Zuschauern dran!“
Wie die Radiosendung „Sport vor Ort“ berichtet, wurde Sausmikats Wechsel sehr unauffällig gehandhabt. Gerd Tannhaus von „Sport vor Ort“: „Der Sausmikat war wie immer am Samstag in K+K zu finden und hat Krombacher gekauft. Dann hat er mit seinen Einkaufswagen angehalten und hat so getan, als würde er beim „Wintering“-Backwaren-Gewinnspiel den Kupong ausfüllen, hat aber in echt einen vorher diponierten Kontakt da unterzeichnet!“
Art und Weise wie auch Wechsel an sich sind ein Nowum in die Grafschaft, so dass der Vechtekurier schon von „Meppener Zuständen“ spricht. Auch Fritz Snieders, Kreismeister von 1936 versteht die Welt nicht mehr: „Früher war man Spartaner und blieb Spartaner. Aber heute ist dat ja alle mit diesen Transfers und wie dat alle heißen tut, da kommste ja gar nicht mehr hinterher heutzutage und so.“
Doch auch jenseits der Fußballwelt ist die Empörung groß. So könnte sich mit Sausmikats Wechsel die Zulassung seiner Tochter Angelina für das Evanjelische Gynasium erledigt haben: „Ein Mindestmaß an Moral und Ehrlichkeit wollen wir von den Eltern schon erwarten“ sagt Oberstudienrat Meyer, Lehrerratsvorsitzender und überzeugter Evangelist.
Wie auch immer das ausgehen mag, eins ist sicher: Sausmikat, der sonst immer nur gegen Bälle tritt, hat nun auch eine Lawine losgetreten, deren Folgen kaum abzusehen sind.
De Grafschafter findet: Man darf gespannt sein!

von Jan-Holger Becker