Archiv für die Kategorie ‘Kultur und Feulltong’
August 26, 2009

Spass anbei in Grafschaft!!!
dG, Nordhorn. „Diese ganze Schlangensache tut auch seine guten Seiten haben“, freut sich Frederick Seilgeweih anbei. „Ja, denken Sie mal nach: Da kommen ganz viel Touristen in die Grafschaft, um sich ‚Hasso’ mal in freier Wildbahn anzugucken. Das ist ja total spannend, finde ich, sie mal in natürlich Umgebung zu erleben! Das bringt viel Geld in die Kassen von wegen Übernachtungen, dat mok wie!“ Ähnlich sieht der bekannte Gildehauser Gastwirt Šæepan Neménec, der neuerdings sogar ein T-Shirt mit einer grünen Schlange in seinen Rästurant trägt. „Die zucken richtig zusammen, wenn ich um die Ecke komme, hehe“, freut sich Neménec, dessen neues Kleidungsstück anbei auch noch in Dunkeln fluroszitieren tut. „Seit ich hier so rumlaufe, kommen immer mehr Kunden in meine Restaurant, vor allen die Kohleschipper von Schalke wech, die mit ihre Wohnwagens hier hochfahren tun. Ich hab jetzt auch nen ‚Hasso’- Czewapptschischi!“ Der windige Geschäftsmann aus der Obergrafschaft sieht in die Ausbruch von „Hasso“ auch gute Saiten. „Endlich kommt mal mehr Schwung an und für sich hier inne Grafschaft!“ So rosig wie der CDU-Politiker und der Experte in Sachen freten finden das aber nicht alle Bürgers ausse Grafschaft, allen voran Horst-Heinrich Göhring von den „Braunen Naturfreunden Grafschaft Bentheim e.V.“. Der 1. Vorsitzende, der schon beim Wahl des schönsten Gartens inne Grafschaft ne klare Positition hatte, kündigt drakohnische Gegenmaßennahmen gegen „Hasso“ anbei dran: „Da hatte der Bockschulze von den Altendorfer Schule wohl ganz recht – langsam wird die Situation kritisch anbei. Ich geb den Viech noch drei Tage Schonzeit, dann ziehen wir von unsere Schutzstaffel Blanke-Ost los!“, kündigt der frühpansionierte Bundeswehrsoldat von Gildehauser-Weg von an. „Ich sach Sie folgendes: Wenn die Politik ausn Kreisrat meint, aus dieser Sache wieder sonne Kuschelpartie wie mit den Seelöwen ‚Hannes’ machen zu können, mit Zeitung hier und Tiertherahpeud da, dann haben die die Rechnung ohne unsere Aktion gemacht. Ich sachte ja, drei Tage, danach wird der zun Abschuss freigegeben. Nix da mit Streichelzoo, Kopfgeld für jeden Meter von ‚Hasso’ ist dann an die Reihe! Von wegen Touristen und so, alles scheiße – die Sicherheit von unseren Vaterland und unsere heimatlichen Garten ist in Gefaar.“ Jörg Krankow von die Taubenzüchterverein Neugnadenfeld kann dat Gerede von Göhring nachvollziehen: „Uns sind in letzer Zeit ein paar Tauben wech gekommen – da steckt bestimmt diese Püthon dahinter!“ dG fragt sich: Muss „Hasso“ jetzt als Sündenbock herhalten? vn
Jonas Friedlich
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Juli 11, 2009

dG Nordhorn/Gildehaus. In Streit um das Lammkücken „Fridolin“ hat sich der Gildehauser Gastwirt Šćepan Neménec durchgesetzt. Er hatte das Viech auf dem Teller sehen wollen, dabei aber gegen den Schtarregisör Nestor Klein einen Kleinkrieg führen müssen tun, der wohl eine Theaterkarriere für das „kleine Weiße“ plante. Entsprechend empöhrt war der gebürtiche Wiener in Gespräch mit de Grafschafter: „Talent, ja, das kann man doch nicht an Weißweinsose mit Bratkartoffeln servieren!“
Das sah der Bauer Jörg Wiesenhain aus Georgsdorf anders: „Dat der Klein dat fürs Theater wollte, hat den Preis wohl noch schön in die Höhe getrieben, hehehehe!“
Aussagen wie diese findet Nestor Klein, der nebenbei als Barkeeper im Stadttheater jobbt, gar nicht gut: „Geld kann doch, äh, ja, nicht alles sein! Was ist zum Beispiel der Wert einer Wiener Melange? Mir bedeutet das sehr viel, während die Leute im Burgenland da keinen kulturellen Zugang besitzen!“ erklärt der Experte für die Geographie seines Heimatlandes Österreich. „In diesem Fall kommt wohl wirklich „Erst das Fressen, dann die Moral“, um mal Karl Marx zu zitieren“ erklärt der kluge Theatermacher.
Hinnerk Harmkötter, der gerne stellvertretend für die Bauern der Grafschaft spricht, hat hingegen eine andere Meinung: „Bei den Milchpreisen müssen sich Bauern oft auf dobiuse Geschäfte einlassen! Ein paar müssen schließich ihre Familie ernähren, die anderen das Kameratiem von ‘Bauer sucht Frau’ durchfüttern!“
Nestor Klein hatte wohl nicht genug zahlen wollen – nun greift die Kirche ein: „Die Babyklappe „Mose“ Nordhorn hatte noch den kleinen Killian über, der wird nun mit Watte beklebt, dann kann er auch als Schaf in dem Stück auftreten“ ist Klein beruhigt.
Šćepan Neménec tut hingegen in sein Resterang Priština lecker Lamm anbieten. „Mit Promi-Status“ freit sich der Ausländer und freut sich auf hungrige Kundschaft.
de Grafschafter findet: Erst auftreten, dann schlachten. Da hätten beide was von!
Jonas Friedlich
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Dezember 26, 2008

Rollbraten mit Inventar anbei. Bild:Sausmikat
dG Grafschaft Bentheim. Wie in jeden Jahr tut Weihnachten auch mal zuende gehn. Zeit eine Revidierung von die Fest zu tun, anbei!Heute: Kulinarisch von!
Wie sich in letzten Jahren von gezeigt hat, hat sich das Internationale Vegetariarismus und Veganerismus ausgebreitet. Böse Zungen ( wahrscheinlich aus die Emsland) tun behaupten, dat es dass auch in die Grafschaft von geben tut. Wir werden mit diese Artikel dat Gegenteil von beweisen und den Lügnern ihr freches Lügenmäulchen stopfen wie die Gans von Fenny Kerkhoff: “ Weihnachten ohne ne Ganz? Dat mok wie hier nicht, bie ons! Ik wull dir wat mit wegentarisch!“
Auch bekannte Persönlichkeiten wie Herr Seilgeweih von die Kreis tun genre Fleisch von essen: “ Ja mein Frau, die macht da immer wat lekret von. Ich sach mal so, dat is immer so ein Rollbraten mit Inventar, wenn sie so wollen.“ Schönen Rollbraten mit Inventar tut dat auch in die Waldschenke Hoogsteede geben. Doch mit die Inventar ist das so ein Sache. Da darf nicht alles rein, z.B. kein Gemüse. Chäfkoch Sausmikat (Bruder von die Fußballschtar, dG berichtete) hat klare Vorstellungen: „Hier nur Mett rein!“
Ob Ganz oder Rollbraten mit Inventur eins tut sicher von sein: Wat de boer anbei nicht kennt, dat frett er nicht!
De Grafschafter findet: Kadaver, dat mok wie well!
von Jan-Holger Becker
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Dezember 25, 2008

dG Nordhorn. Lioba Rabe tut über dat ganze Gesicht von Strahlen und auch Armin Brockhaus ist froh: Der 46jährige Erbe des „Brockhaus Verlages“, der früher als Staubsaugervertreter in „Weser-Ems-Rigion “ umherzogen tat, hat eine neue Entdeckung gemacht: „Ich stand mit einen Konservationslexikon vorn Spiegel zufällich und da passierte es: Statt „Lexikon“ stand da „Nokixel“. Witzig!“ Zufällich hatte der 46jährige schon wat aufgeschnappt beim Staubsaugervertreten: „Nokixel, dat is ja dat platte Wort für „Nachgucksel“, da dachte ich, dat tu doch passen!“
Auch Lioba Rabe von „Rabe’s Buchhandlung“ inne Zitty tut sich über das neue Büchlein freuen, wat passend zun Weihnachtsgeschenkeumtausch-Geschäft in Buchläden wie „Rabe’s Buchhandlung“ inne Zitty kommt: „Von Anbei bis Zunami steht da alles drinne, wat man so aufn platten Land wissen mut“ erklärt die flotte Buchhändlerin.
Auch Christoph Fochss, guter Freund von Rabe und Ministerpräsident von Niedersachsen tut dat neue Buch gut finden: „Endlich wird die Mundart von niedersächsischen Tüpen mal gewürdigt“ meint der „Junge Wilde“ vonne CDU.
Erhältlich tut das Buch wohl auch in die zahlreichen anderen Buchhandlungen inne Grafschaft sein, zum Beispiel bei . Außerdem gibt`s das Buch in „Rabe`s Buchhandlung“ inne Zitty drin.
De Grafschafter findet: „Nokixel – dat guck wie noch!“
von Dr. h.c. Rudi Havelke
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Dezember 7, 2008

dG. Norhorn. Wie schon die Apostel wussten tun Süßigkeiten und Mandarin und Nüße von wichtig sein. So tut gerade in Zeiten von Finanzkrise in Gebieten wie dat Emsland der Nikolaus als Erhnährer von 6. -24 Dezember dastehen. Wie der Emskopp sich von so ner Mandarin mit nüssen und ein bisscken Schoklad ernehern tut seim mal offen.
In Grafschaft tut es in jedem Fall von Tradition sein, dat der Niklaus die Kinder beschenken und ihn das Leben versüßen tut. Maik Fennbrakel, 10 Jahre, weiß bescheid: “ Der Niklaus tut jedes Jahr kommen. Und wenn er mal zu spät kommt, dann kommt er bei nächster Gelegenheit. Wenn die Kinder von Tus Lingen behaupten, dass es den gar nicht geben tut, dann tut mich dat gar nicht wundern. Bei denen is dat ja alle nix!“
Herr Seilgehweih von die Kreis tut begeister sein von die Aktion in Nordhorner Innenstadt, die so zahlreiche Besucher angelockt hat: “ Dat tut die Kondition in die Wirtschaft ankurbeln, ich mein wenn klein Johannes anne Straße mit leuchtenden Augen steht, dann is Papa inne Kneipe bei Husmann anbei. Der lernt heute trinken, dat vertell ich dir.“
Und schon tut sich der Wagen mit die Niklaus nähern, wie in jedes Jahr wird die Umzug von die Theaterwerkstatt von vorbereitet. Die Ehrenaufgabe vonne man mit die großen Sack hat in diesn Jahr Gerd Willnicht von die SPD erhalten.
Nestor Klein steht als Schwatten aufn Wagen anbei und schwingt ein Brennstab aus die Kernkraftwerk Lingen in sein Hand: „Ich bin Knecht Emskopp“ ruft er in die Menge. Denn seit geraumige Zeit ist inne Grafschaft Knecht Ruprecht von abgelöst worden. Seilgeweih weiß mehr: „Wat bei die anners de Ruprecht , is bei ons die Emskopp!“
de Grafschafter tut finden: „Dat mok wie well“
von Dr. h.c. Rudi Havelke
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November 2, 2008

dG Nordhorn/ Weimar. „Diese Evangelisten, die arbeiten auch an Sonntag!“ ereifert sich Markus Hirtenheim. Getreu seinem Motto „Dreht es sich um Bier und Wein, lassen fromme Menschen Klagen sein“ ist der 56jährige Geistliche aus Nordhorn als Begleitschutz nach Weimar gefahren.
Dort musste sich nämlich der Vorstand von Nordhorner Brauhaus gegen den Erben von Bauhaus in Weimar, Malte Gropius, verteidigen tun.
Gropius, mit ne Emskopp-Lädi verheiratet, hatte sich da wohl wat flüstern lassen. Dass Brauhaus, so der 36jährige Janksta in Gerichtssaal, habe seinen Namen eindeutig von Bauhaus stiebitzt.
Doch die Brauhaus-Deligation hielt gegen den heiklen Vorwurf: „Ich kannte das Bauhaus bis heute gar nicht, Herrgott von Bentheim!“ regt sich etwa Franz Dörmekart auf. „Kunst intressiert mich nicht, dat machn die Nachbarn inne Alten Weberei von!“
Gropius, der immer wieder verliebte Blicke mit seine Emskopp-Schlange austauschte meinte zwar, dass gerade die Alte Weberei mit ihren Bildergalerien vonne Bauhaus-ähnlichen Namen proftieren täte, doch die Richter ließen sich kein Nichts für ein R vormachen. Der oberste Richter, Ronny Malchow, befand schließlich auf Freispruch: „Die Öhnlichgeit ist nüsch gegeben!“
De Grafschafter findet: Weimar, die Stadt die Gerechtigkeit schafft, verdient die Nordhorner Städtepartnerschaft!
von Dr. Bernhard Lehenkamp, der sich vor Ort auch das Goethe-Haus ansah und dort Hinnerk Harmkötter-Bücher anpriesen tat.
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Oktober 23, 2008
dG Köln/ Grafschaft. Die Fernsehsender RTL tut ab heute mit „Bauer sucht Frau“ eine riesige TV-Kampagane starten tun!
Inne Grafschaft stößt der TV-Start von die Serie aber auf unverständnisheit! „Da werden die Bauern doch vorgeführt wie ein Zirkuspfert!“ schimpft Markus Krone. Er muss es wissen: Der Sohn des Gründes des bekannten „Zirkus Krone“ arbeitete jahrelang beim „Zirkus Krone“, ehe er zu sein Großonkel Gerald wechseln tat, den das Treckerunternehmen „Krone“ gehören tut.
Frederick Seilgeweih vonne CDU sieht auch eine Fortpflantzungsproblematische Problematik: „Da wird doch zuggeriert, ein Bauer könne sich nur übers Fernsehen fortpflanzen tun!“ „Dat funktioniert gar nicht!“ unterbricht ihn Jens Gölenheid, der Obman von Schützenverein Lage ist und schon mal nach 12 „sexy Sprot Clips“ in DSF angegeuckt getan hat. Doch Seilgeweih tut sich nicht beirren lassen: „Dat is alle nich von wahr!“ Ein klassisches Beispiel täte der Sohnemann von Hinnerk Harmkötter sein: Der hatte sich sieben Mal vergeblich beworben getan und war dennoch zun Zug gekommen.
Aber neben die Verführung vonne Jugend sind auch noch andere Gefahren zugegen: Niels Terwei als Gildehaus weiß da ein Lied von zu singen: „Dat hatten wir doch schonmal! Damals tat der Emskopp versuchen, uns die Frauen zu stiebitzen! Und nu? Nu ist dat umgekehrt, jetzt bewerben sich Frauen, die bestimmt aus Lingen kommen um Bauern, damit die vonne Grafschaft weggehen, an besten nach Lingen hin!“
Erna Plaggenkamp von „Kiebitzmarkt Echtelar“ hat von Zeitschriftenständer schon mal alle Zeitschriften weggeholt, die die Sendung für Werbung machen. „Dat wollen wir hier nicht, Bauern die Frauen suchen, finden inne Grafschaft welche!“
De Grafschafter findet: Da hat se von Recht, die gute Frau!
Von Jan-Holger Becker
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Oktober 21, 2008
dG, Neuenhaus. Nach die jüngsten Vorschläge vonne Evangelen, dat Lise-Meitner „Gymnasium“ in Neunhaus umbennen zu tun, hat de Grafschafter eine einzigartige gehabt getan: Ein tollen Namenswettbewerb. Nicht nur die Lesers sind aufgerufen, auch unsere Redaktöre tun wat schreiben und ihre Faworiten nenn. Erster Vorschlag: Wie wärs denn mit die „Nestor-Klein-Gymnasium“?
„Nestor Klein ist ein toller Typ. Er ist nicht nur mein bester Freund…äh… freundlicher Mitbürger, sondern auch ein toller Schtarregissör. Obwohl er gar kein „echter“ Grafschafter sein tut, sondern aus Österreich kommt, hat er sich sehr für die Grafschafter verdient gemacht. Kunst und Kultur, dat is inne Grafschaft unveigerlich mit den Namen Nestor Klein verbunden. Hatte Bertold Brecht auf Anfrage noch abgelehnt, Stücke von unseren stolzen Heimatdichter Hinnerk Harmkötter zu inszinieren und den als „Antimit“ diffimiert, hat Nestor Klein keine Berührungsängste mit die Grafschafter Kultur und jüngst erst „Vechtewasser“ insziniert getan gehabt! Auserden ist Nestor Klein mutig und steht für unsere Werte und Kultur ein: Er tat sogar von Brandlechters entführt worden sein! Sein Verlust merkten viele! Der Unsatz an „Wiener Melange“ tat in „Kaffee Mabma“ un 17,54 Prozent zurückgehen, in „Gecko“ gar un 17,86!! Und auch die Cocktails – die große Leidenschaft des Nestor Klein – waren inner schlechter geworden: Zuletzt war sogar der Traktor Truck wegen schlechte Cocktails kein Erfolg – Nestor Klein tat einfach wohl fehlen.
Aber als gewiefter Grafschafter gelang ihn die Befreiung aus die Geiselhaft. Nicht nur deshalb ist er ein Vorbild für die Jugend, auch für die in Neuenhaus! Sein Lebkuchenhaus zeichte, dat er auch für die kleinen Leute da sein tut und in Interviews tat er sich immer sportlich und fair geben. Deshalb wäre die Unbennung in „Nestor Klein Gymnasium“ ein tolles Beispiel für die ganze Grafschaft und auch für Neuenhaus!“
von Jonas Friedlich
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Oktober 4, 2008

dG. Nordhorn. Es mutet von sensationell an, aber es ist wahrhaftig! Die Nordhorner Schtarregisseur Nestor Klein ist aus die Hand von Terroristen befreit. So manch ein Grafschafter mag jetzt glauben: Dat hat die Polizei mal wieder ganze Arbeit geleistet! Falsch! Nestor Klein ist es gelungen sich selbst von zu befreien. Mitn ein Husarenritt der Schauspielkunst ist es ihn gelungen zu entkommen. Ein Interview mit die Held führte für dG unser Reporter Jonas Friedlich:
dG: Herr Klein, ich bin überaus froh dieses Interview mit ihnen führen zu dürfen. Ich weiß sie sind in heutige Zeit sehr als Intärviewpartner gefragt. Ich danke ihnen, dass sie sich für “ de Grafschafter- dat Sprachrohr für die kleinen Leute“ entschieden haben. Wie geht es ihnen?
Klein: Herr Friedlich! Ich danke ihnen. Sehr gut. Sozusagen wie der Phoenix aus der Asche, wie Karl Moor, wie der Mann im Mond. Mit einem Wort: Großartig und Populär wie nie denn je!
dG: Herr Klein, was die Lesers an brennensten interessieren tut: Wie haben sie das wieder geschafft, sich von die Terroristens zu befrein. Das war sicher keine Einfachheit?!
Klein: Es war unglaublich Herr Friedlich. Ich saß also in diesem Kellerverließ und dachte an meine Sturm und Drang Phase in Wien seinerzeit. Und da kommt mir doch glatt, na? sie erahnen es schon? ja : Der Hauptmann von Köpenick ins Gedächtnis. Da dacht ich mir: Was der Rührmann kann, kann Nestor schon lang.
dG: Sie haben sich also quasi als Hauptmann von Köpenick verkleidet?
Klein: Aber Herr Friedlich, wie soll das denn gehen! Ich bin zwar Nestor Klein, aber noch lange nicht der Zauberer von Oz – kommt übrigens nächstes Jahr in KTS, mein neues Kindermusical-. Nein also ich habe mich quasi den Terroristen genähert auf die mentale Ebene abzielend. Die dachten am Ende: Der gehört zu uns. Dann hab ich nen alten Trick rausgeholt. Wie damals in Wien damals in Wien bei meine erste Ehefrau. Ich hab zum Anführer Terroristeville gesagt: Du, ich geh mal Kippen holen! Tja und da wart der Nestor nie mehr gesehen. HAHAHAHHAA, ich sag ihnen, die warten noch heute auf ne Schachtel Ernte 23.
dG: Das ist ja quasi als Meisterstück lebensnaher Dramatik zu begreifen. Unglaublich Nestor, ähhh Herr Klein.
Klein: Ja und das ist der Grund warum ich auch den besten Sekt on the Beach mach. Improvisation ist das Zauberwort.
dG: Herr Klein, was haben sie nun für Projekte an anstehen?
Klein: Ja wissen Sie, ich habe während meiner Gefangenschaft viele Erfahrungen und Eindrücke gesammelt. Ich habe mir überlegt, ich insziniere ein neues Theaterstück: Ich – Klein. Das wär doch ganz groß oder, Hahahahahahahahahahah!
dG: HAHAHAHAHAHA, Ja Nestor, ich danke für das Gespräch!
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Kommentar
von Dr. h.c. Rudi Havelke
Nestor Klein ist von zurück – endlich! Seine Verschwundenheit hat ein Ende genommen, wat eines Lokalhelden von würdig ist. Mit seine ganzen Schlauheit und Vergeschlagenheit hat N. Klein seine Entführers an die Nase herumgeführt
– und wie! Kaum zu überzugesehen ist doch die kornklare Paralele zu die Aktion von den Bauernbengel Odüsseus aus dem Tzazikiland, der mit ner ähnlichen List ne ganze Stadt für sich eingenommen hat. Man sieht: Sogar inne Gefahrensituazion kann N. Klein nich von weg, mit seine Kunst und Kultur hintern Hügel zu lassen. Bravo!
Doch ist damit der Therror wech? Wohl kaum! Die Abgelehnung von die Polizeischutz für wichtige Grafschafters, wie Holger Glanstadt oder Bernhard Brinkers, durch die Leute ausn Rathaus hat sich an und für sich von wegen Sicherheit und so als total fatal verwiesen. Dat kann so nich bleiben!
Man darf bespannt sein, wie die Politikers ausse Kreistag mit den Verführungsfall von N. Klein umgehen tun. Eines ist aber sicher: Uns Grafschafters kann nichts aufhalten, weder Emskopp noch Terrioristen – das hat Nestor Klein wieder einmal deutlich beweisen getan!
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Oktober 4, 2008

dG Wietmarschen. An 4. Oktober 1898 krakelte ein kleiner Klopskerl auf dem Arm seiner Mutter. Die körperliche Verfassung des Bäbis war zwar noch die eines Niederländers, aber schon damals fiel die unheimliche Dichtkunst auf: „Er reimte Mama auf Papa, ein unreiner Reim, ja!, eine Assonanz“ erklärte Wolfram Kleinhändler, heute Deutschlehrer, schon 1998 in eine Festschrift.
Harnkötters Gedichte sprechen die Sprache der damaligen Zeit: Eingekesselt zwischen Patjaker, Franzmann und Emskopp scheute sich der bekennende Wietmarscher nicht, einen weiteren Feind offen anzusprechen: „Das schönste ist an Lohne, das ich da nicht wohne“ schrieb der bärtige Junge 1921 in seinen Werk „Feind in Haus“. Die uralte Feindschaft zwischen dem Lohner und dem Wietmarscher an nd für sich hatte ein gesicht. Und „konnte in zivilisierte Bahnen gelenekt werden“ wie der Gewaltpsychologe Dr. psych. Oliver Kinderfreund findet. „Voja war da ja immer viel mit Stöcken und Steinen gearbeitet worden!“
Der „Grafschafter Dichterkrieg“ blieb allerdings recht einseitig – Lohnes hoffnungsvolles Talent Malte Andrusen wurde 1916 mit eine Emsländerin gesehen. Durch ausversehen starb er kurz darauf anne Front bei Eupen bei.
Von die 68er wurde Harmkötter wie alles gute Verteufelt. Weiler geschrieben hatte, dass „im wilden Judistan“ die Trinkwasserqualität von Brunnen nicht so hoch ist, wurde er wüst als „Amtizenit“ beschimpft. Und irgendein Hammeltörke vonne Mosche meinte auch, „Oden an Odin“ sei beleidigend gegenüber die Muselmann.
Doch mittlerweile konnte wieder Normalität einkären. Selbst der anerkannte Starregissör Nestor Klein tat das Kultstück „Vechtewasser“ insinieren. Somit ist Harmkötter heute wieder on wok!
De Grafschafter findet: Lohne tut zwar auch zu uns gehören, aber Hinnerk Harmkötter ist trotzdem klasse!
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