dG, Bologna. „Überall gibt’s Licht und Schatten, nicht nur inne Grafschaft“ – mit diesen berühmten Zitat von den bekannten Heimatdichter Hinnerk Harmkötter lässt sich gut die Situazion hier in unsere neue Heimatstadt Bolonja beschreiben. Licht, also von wegen tolle Sache, sind in Bologna vor allen die Menschens: Sie sind sehr freundlich und versuchen einen zu helfen, wenn man gerade auffe Suche nachn z.B. Rotlichtviertel ist. Allesamt sind die Leute hier kleiner als in Laarwald oder Gildehaus („Das liegt an die Gene und an die Ernährung – durch die Alpen sind sie ja von den großen Menschen getrennt, deswegen sind sie so klein geblieben. Außerdem kriegen die da unten ja nur so Eis, Pizza und Wein zu trinken – die Kinder aus Samern kriegen Kartoffeln, Kohl und Korn. Klar, dass wir Grafschafters größer sind“, bemerkt Diplom-Biologe Jan Trotzen auf Anfrage von dG). Die Kirchen, Arkaden (Italiensch: portitschieh) sind wunderbar, das Wetter ist bestens und Tickets fürn erstes Fußballspiel vom FC sind auch schon besorgt. Wichtig auch in dieser Stadt: Hier in Bologna sind auch viele junge Menschen anbei, die an der Universiät studieren tun – an einer richtigen (nicht so wie anne Emsuni bei die Emsköppe in Lingen anbei) und an einer ganz alten, über tausend Jahre alt! Wenn die Studenten fertig sind mit ihren Bächelor oder Mahster, müssen die irgendwelche komischen Rituale über sich ergehen lassen, sie kriegen hier nen Kranz aufn Kopp, tanzen und feiern sich. („Dat geht wohl auf die Verehrung des ersten Bischofs von Bologna, Pedophilus den Ersten, zurück“, informiert Harmkötter am Telefon). Trinkrituale, wie es sie in der Grafschaft schon seit Jahrhunderten gibt, scheinen hier erst langsam Einzug zu halten. „Da waren doch tatsächlich gestern so ein paar Jungens mit nem Bierschlauch auf soner Piazza, so von der Art, wie sie bei uns inne Grafschaft immer zur Konfirmation gibt. Da hatten die Italiener-Lümmel aber ihr Probleme mit – da habe ich den mal kurz gezeigt, wie dat geht. Zack! Da waren die zwei Liter weg und die Lümmels haben geguckt, hehe!“, lacht Šćepan Neménec. „Das ist gelebte interkulturelle Penetration, bravo!“, sacht Frederick Seilgeweih, der in den nächsten Tagen einen Abstecher nach Italien machen wird, um das Team von dG vor Ort zu unterstützen und bei die Penetration mitwirken will. Der als kulinarischer Berater von dG mit vor Ort seiende Koch Nemènec, der schon die erste Ristorantes entdeckt hat, kritilisiert aber: „Die haben hier gar kein Schnitzel mit Kroketten und Rotkohl, nur diese Pizza und Nudels – das muss anders werden! Kein Wunder, dass das mit die Wirtschaft nicht vorangeht hier unten“. Auch die Pilspreise inne Kneipe sind „ein Skandal an und für sich selbst“, bemerkt der Chefkoch ausse Grafschaft: „Fürn Blondes zahlste drei bis vier Euro, dafür kriechste bei mir in Gildeshaus zwei Gedecke plus n Mettbrötchen!”
dG meint: Es ist nicht alles Gold, was glänzt – auch bei die Italieners nicht!
von Henning Brechterkamp


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dG Nordhorn. De Grafschafter wird 100! Nein, nicht Jahre, sondern Artikel, hahahahaha

dG/ Nordhorn. Endlich können geschäftiche Grafschafters sich neueste Nachrichten aus de Grafschaft per Emil zukommen lassen! Ganz exklusiv tun wir hier den neune Njusletta von de Grafschafter presentieren, der einal in Monat zusammenfasungen liefern tut von allen Geschehnissen. Einfach 