Archiv für die Kategorie ‘Rund um die Burg’
September 18, 2009
dG Nordhorn. Nach den jüngsten Ereignissen um den Ausbruch von die XXL-Schlange „Hasso“ ausn Tierpark hatte sich dG-Reporter Henning Brechterkamp zun Interview geführt und war seitden verschwunden. Nun ist er wieder da und erzählt exklsuiv in de Grafschafter über seine Erlebnisse und irgendwo auch Ergebnisse.
dG: Herr Brechterkamp, nach den Interview mit Herrn Strakel sind se ja plötzlich verschwunden. Was war da los?
Brechterkamp: Ja ich tu da so mit dem Strakel reden und er sacht mir wat von „ich zeig ihnen mal meine Methoden“ und so. Ja und dann fällt mir ein: Zuckerblocker vergessen. Sie wissen ja, ich hab Diabetes, ne? Also, mir wird ganz schwarz vor Augen, ich hör noch so „ruf mal nen Anwalt“ und später dann „dem müssen se ne Lügenstory auftischen“ und sowas alle und wach dann so in mein eigenen Blut auf und plötzlich war ‘Hasso’ da! Diese fiese Anaconda tut mich wohl so zugerichtet haben.
dG: Und dann?
Brechterkamp: Ja, dann ist der Strakel auf sie los mit n Knüppel. „Dich schlag ich tot“ sacht der. An den Knüppel war sogar noch ganz frisches Blut dranne, der macht wohl ständig so Anacondas platt, wa? Na ja, auf jeden Fall kam dann noch son Typ in Anzug und ich hab da irgendwat unterschrieben und ‘Hasso’ ist jetzt wohl platt. Der Strakel, dat is wohl n feiner Kerl!
dG: Sie tun ja auch länger jetzt weggewesen sein. Wo warn se denn?
Brechterkamp: Na, der Mann in Anzug meinte so, für mein Autogramm will er sich nicht lumpen lassen und hat mir 50 Mark gegeben. Da bin ich erstmal inne Roxy Bar gefahren, wat denken sie denn… hehehe
dG: Um sich dat neue Stück von Nestor Klein anzusehen, richtig?
Brechterkamp: Klein ist da dat falsche Wort, hehehehe…äh…warum gucken Sie denn so, äh, ja natürlich, das neue Stück hab ich mir angesehen!
Henning Brechterkamp ist nach den Interview in vorübergehenden Urlaub gefahren. Lesen sie hier noch einmal alle seine Artikel!!
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August 27, 2009

dG Gildehaus. Gildehaus an Mittwoch Abend, 19:00. In Resterang „Priština“ ist die Höhle los. Gastwirt Šćepan Neménec trägt eine Survival-Schürze Marke „Jack Wolfskin“ und freut sich über die vielen Besucher: „Heute gibt es bosnische Nieren an Djuwetsch-Reis“ freut sich der tüchtige Immigrant mit den Blutspritzern auf seiner Survival-Schürze Marke „Jack Wolfskin“. Was der fleißige Einwanderer nicht weiß: Sein Resterang ist heute Treffpunkt eines ziemlich geheimen Geheimgespräches von SPD und Grünen. Wat SPD und Grüne nicht wissen: de Grafschafter ist inkocknido dabi.
Gegen 19:10 tauchen die ersten Politikers auf: Dietmar Holzkante (SPD) blinkt links und biegt rechts ab auf die Hofeinfahrt vonne Gaststätte ein. Der Jungspund ist die Hoffnung vonne Grafschafter SPD auf einen Platz in Reichtstag anbei. Nbald Ngororo vonne Grünen kommt bald darauf mitn Börgerbus vorgefahren und zeigt stolz ein Blatt Papier vor: „Ich darf mich heute für bis zu 3 Stunden in Umkreis von 400m von meinen Asülanten-Container aufhalten; Genehmigung vonner Ausländerbehörde“ freut sich der hochgewachsene Neger über die mal wieder völlig verweichlichten Beamten vonner Ausländerbehörde. Auch Parteifreundin Bärbel Sybille Müller-Amerosi-Mecklenbauer trifft bald darauf mit ihrem Fahrrad „Marke Eigenbau“ bei die Gaststätte ein. Nun fehlt nur noch Wolfgang Oberfratz vonne SPD, und das Geheimtreffen kann beginnen.
Geredet wird an diesem Abend zunächst über dat Essen. Vor allem die Grünen tun sich schwer mit die Auswahl: Neménec ist mit Müller-Amerosi-Mecklenbauers Wunsch nach Kleiekeimlingen mit Kakaobuttersoße überfordert und kann nur „Steg“ als Alternative anbieten. Ngoro hingegen weiß nicht, wieviel er für seine Essensmarken von Amt mampfen kann: „Ich hab so einen Hunger“ nörgelt der gebürtige Etopia. Nachdem aber alles lecker angerichtet ist, kommt es zum Postengeschacher und dem Politischen: Die Grünen wollen, dat Holzkante im Bundestach für Igel-Schutzzonen in Osterwald und Laage kämpft – in Gegenzug wollen sie den Genossen bei einer Schmutzkampagne gegen die CDU helfen. Holzkante will mehr, will auch die FDP mit in den Dreck ziehen – doch das beißen die Genossen auf den Widerstand Ngoros: „Dank der liberalen Wirtschaftspolitik konnte ich als Sklave und somit Ware ohne Probleme und Schutzzölle, die den freien Wettbewerb unterminieren, in Deutschland einreisen“ nimmt der Grüne die gelbe Partei in gebrochenem Deutsch in Schutz. Erste Ergebnisse tut es aber trotzden geben: „Dann machen wir nur ne Schutzzone in Laage und ihr tut nur die CDU beschmutzen“ schlägt Oberfratz einen allgemein akzeptierten Komsens vor.
de Grafschafter findet: Die CDU muss sich warm antrecken, dat sech di wohl!
von Jan-Holger Becker
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Juli 11, 2009

dG Nordhorn/Gildehaus. In Streit um das Lammkücken „Fridolin“ hat sich der Gildehauser Gastwirt Šćepan Neménec durchgesetzt. Er hatte das Viech auf dem Teller sehen wollen, dabei aber gegen den Schtarregisör Nestor Klein einen Kleinkrieg führen müssen tun, der wohl eine Theaterkarriere für das „kleine Weiße“ plante. Entsprechend empöhrt war der gebürtiche Wiener in Gespräch mit de Grafschafter: „Talent, ja, das kann man doch nicht an Weißweinsose mit Bratkartoffeln servieren!“
Das sah der Bauer Jörg Wiesenhain aus Georgsdorf anders: „Dat der Klein dat fürs Theater wollte, hat den Preis wohl noch schön in die Höhe getrieben, hehehehe!“
Aussagen wie diese findet Nestor Klein, der nebenbei als Barkeeper im Stadttheater jobbt, gar nicht gut: „Geld kann doch, äh, ja, nicht alles sein! Was ist zum Beispiel der Wert einer Wiener Melange? Mir bedeutet das sehr viel, während die Leute im Burgenland da keinen kulturellen Zugang besitzen!“ erklärt der Experte für die Geographie seines Heimatlandes Österreich. „In diesem Fall kommt wohl wirklich „Erst das Fressen, dann die Moral“, um mal Karl Marx zu zitieren“ erklärt der kluge Theatermacher.
Hinnerk Harmkötter, der gerne stellvertretend für die Bauern der Grafschaft spricht, hat hingegen eine andere Meinung: „Bei den Milchpreisen müssen sich Bauern oft auf dobiuse Geschäfte einlassen! Ein paar müssen schließich ihre Familie ernähren, die anderen das Kameratiem von ‘Bauer sucht Frau’ durchfüttern!“
Nestor Klein hatte wohl nicht genug zahlen wollen – nun greift die Kirche ein: „Die Babyklappe „Mose“ Nordhorn hatte noch den kleinen Killian über, der wird nun mit Watte beklebt, dann kann er auch als Schaf in dem Stück auftreten“ ist Klein beruhigt.
Šćepan Neménec tut hingegen in sein Resterang Priština lecker Lamm anbieten. „Mit Promi-Status“ freit sich der Ausländer und freut sich auf hungrige Kundschaft.
de Grafschafter findet: Erst auftreten, dann schlachten. Da hätten beide was von!
Jonas Friedlich
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Juni 18, 2009

dG Wietmarschen. Beim Schützenfest Wietmarschen sollte es mal wieder so richtig krachen: Mit Bier und Korn sollte der neue Schützenkönig, Markus Freten (37) ordentlich von gefeiert werden. Doch Pustekuchen: Praktikant Martin Piepke (19) tat sich in Internet verklicken – statt feinsten Korn Marke „Strootmann“ oder „Wolbrink“ bestellte die Dummbatz die kaliforniesche Bend „Korn“, die zwar auch „Korn“ heißen, wie der Name schon sagt, die man aber nicht trinken kann. Der Vauks-Pas führte zu Verstimmungen: „Hier dat sind wieder sone Ausländers, die wollen uns die Arbeitsplätze wegnehmen“ sagt ein ausgesprochen nüchtener Dirk Kujuweit vonne Blaskapelle. „Wir machen hier die Musik“ betont Kujuweit.
Doch dat mit die Musik ist noch dat geringste Problem: „Wat is dat hier? Dat trink ich zum Sportunterricht!!! So eine verdammte Kuhscheiße“ ereifert sich Schüler Arno Holtkamp (12) über sein mittlerweile siebtes Bier. Auch der bekannte Militärhistoriker Dick Tulpen („Krieg gegen Menschen“, „Ungezählte Opfer“, „Der Big Stick und Lohne“) hätte gerne etwas mehr „Zielwasser“ in seiner Cola und schlägt eine bewaffnete Rekwierirung vor: „Hier, beim ‘Anne’s Bude’ gibts noch Wacholder, wenigstens!“ Andere Wietmarschener fahren mit ihren Mercedes schnell inne Kreisstadt hin, wat zun Teil zu Verkehrsunfällen führt, während in Lohne die Zahl der bewaffneten Raubüberfälle anstieg. Da sind „Korn“ schon längst auf dem Weg zu „Rock an die Burg“ in Bentheim. Ein Nachspiel soll es aber trotzdem geben tun, erkärt Horst Unterfratz vonne Polizei: „So ein Kaos, dat kann kaum ungestrafft bleiben“ erklärt der Polizist. Insbesondere solle untersucht werden, ob Piepke von Emskopp beauftragt sei. Tulpen hat hingegen eine andere erklärung: „Cola ohne, der kommt bestimmt aus Lohne!“ ruft er, als er am nächsten Tag einige Rosen vor dem Hinnerk Harmkötter-Denkmal in Zentrum niederlegt, der immer an diesen Tagen geehrt wird.
de Grafschafter findet: Aufklärung tut Not an Man!
Jan-Holger Becker
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April 25, 2009
dG Nordhorn. Neuste Umfrageergebnisse von de Grafschafter beweisen es: Dem Grafschafter anundfürsich ist vor allem die Frisur seines Mitmenschen wichtig. Dat Sprachgefühl tut wohl egal sein tun, aber, und dat tut überraschen, auch die Konfession tut wohl keine große Rolle spielen. „Ob Kathole oder Cockscher ist mir im Endeffekt egal“ sagt zun Beispiel Mahmud bin Azad, der mit einer abgesägten Schrotflinte auf dem Weg zum Kindergottesdienst „in irgendsone Kirche“ ist.
Dat die Konfessionen vielen igal ist, is nun wohl auch bein evangelischen Gynmasium angekommen: „Der Luther hat ja auch immer nach den Wind gepredigt, da müssen wir das wohl auch tun“ sagt Martin Hildebrandt, Lehrer für Ethik und Islamkunde. „Und offensichtlich tun ja die Frisuren wichtig sein!“
Darum tobt nun wohl eine Debatte, ob statt die Konfession nun lieber die Frisur als Kriterium aufgenommen werden soll. Rektum Jörg Fläming träumt schon von einem „Lockeneum“: „Nur wer schöne Haare AUF dem Kopf hat, hat auch was schönes IM Kopf“ glaubt Fläming. „Kinder mit kreisrunden Haarausfall können wir da wohl nicht gebrauchen!“
„Dat is doch ungeheuerlich“ schimpft Monique Zwangfrau, Schulleiterin an Stadtring Gymnasium. „Bildung muss für alle da sein – auch für Kinder, die sich keinen Weihnachtsmann aus Schokolade leisten können!“ erklärt die Schulleiterin an Stadtring Gymnasium auf Nachfrage von de Grafschafter.
de Grafschafter findet: „Frisuren tun was gutes sein, doch in den Kopf muss auch was rein!“
von Franjo von Maaskat
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April 15, 2009

dG Nordhorn/ Georgsdorf. Zart und schmackhaft tut es auf der Wiese von Bauer Jörg Wiesenhain in Georgsdorf stehen Dat kleine Lamm Fridolin. Und ahnen tut es wohl nix. Aber Fridolin tut vor allen eines sein: Zart und schmackhaft. Und das berühmteste Scharf vonne Grafschaft!
Viele Interessierte tummeln sich um den gelbgrünen Weidezaun mit „mehr Volt alsn Wodka-O drauf“ (Wiesenhain). „Mach die Mäh mal eie, eie“ ruft Fenny Kerkhof ihren Sohn Niels zu, der mit lecker saftigem Trockenfutter auf die Wiese stehen tut. Doch der Junge kann noch soviel streicheln: Den Glanz von Fridolin kriegt er nicht weg.
Der Glanz kam mit Starregissör Nestor Klein, der für sein neues Projekt „Der Wolff im Schafspelz“ die Biografie vonne bekannten Autor Stephan Wolff (TKKG, Locke) inszenieren tun wollte inne Roxy Bar. Dafür tat er ein Scharf oder Lamm suchen, dat wohl in die Hauptrolle schlüpfen soll: „Hach, dieses Lamm in der Rolle eines Wolfes, die nicht von einem Menschen, sondern eben von einem Lamm besetzt wird, oder?, das ist Brecht-Theater in Rein- und irgendwo auch Reimform“ schwärmt der Kulturkenner.
Doch in Pechfall hat der tolle Typ seine Rechnung ohne Šćepan Neménec gemacht. Der nette Jugoslave fährt von Hof zu Hof inne Grafschaft, um sich Frischfleisch für sein Resterang “Priština” in Gildehaus zu sichern. Und hatte schon lange ein Auge auf Fridolin geworfen getan: „Ach wat, Theater? Dat einzige Drama was ich kenne ist ohne D. Rama, schön zun anbraten als Fett, hehehehe“ freut sich der bärtige Mann in akzentfreiem Balkanesisch.“ Dat Schaf würde sich wohl gut inne Pfanne machen, findet er.
Wiesenhain ist unsicher: „Beide tun einen guten Preis bieten.“ Und so ist die Debatte an Laufen: „Ich find das ist Tierenqälerei“ ärgert sich Fenny Kerkhoff und beißt in ihre mitgebrachte Deutschländer Wurst. „Hier gucken se mal, dat is auch lecker ohne Tier. Da ist nur das Beste vonne Wiener, Lyoner und Krakauer drinne“ freut sich die Mutter von Sohn Niels, der auch keine Schlachtung will: „Dat Lamm is wat süüüß von!“
de Grafschafter findet: Dat wird noch wat Debatte von!
von Dr. Bernhard Lehenkamp
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Januar 19, 2009
dG Füchtenfelde. Bein ersten Treffen in neuen Jahr auf dem XVYten ökonomischen Konzil in Füchtenfelde haben die Kirchen vonne Grafschaft Abtreibung bei Wildschweinen für unvereinbar mit die Mitgliedschaft inne Kirche drin. Hintergrund is die jüngste Klarstellung von Jägerfrühstück, man wolle „keine Antibaby-Pille für Wildschweine“, wie die GN berichten tat. „
„Dat tut ja wohl mehr als selbstverständlich sein“ erklärt dazu Adalbert Kräjenfort vonne Cocksche und Kollege Thilo Axes aus Uelsen ergänzt: „Wir hatten uns da wohl etwas unklar ausgedrückt mit die eine Ausnahme.“
In Mai hatte man nämlich das Abtreibungsverbot vonne Kirchen rilativiert, wenn ein Emskopp inwolfiert war – diese Regelung tue für Wildschweine natürlich nicht gelten: „Dat sind schließlich Lebewesen“ erklärt der 42jährige (Leibspeise: Rollbraten mit Inventar).
In der Grafschaft stößt man mit die Klarstellung auf Erleichterung: „Endlich klare Regelungen“ freut sich Veteranmediziner Dr. Peter Alfgenkötter und sein Thierarztkollege Heinrich Markenkiel ergänzt: „Ich hoffe, die Regelung gilt auch für die anderen niedlichen Besucher meiner Praxis!“ Eine klare Anspielung auf das kürzlich beschlossene Abtreibungsverbot von 7jährigen Katzenzüchterinen.
von Dr. Bernhard Lehenkamp
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Dezember 25, 2008

dG Nordhorn. Lioba Rabe tut über dat ganze Gesicht von Strahlen und auch Armin Brockhaus ist froh: Der 46jährige Erbe des „Brockhaus Verlages“, der früher als Staubsaugervertreter in „Weser-Ems-Rigion “ umherzogen tat, hat eine neue Entdeckung gemacht: „Ich stand mit einen Konservationslexikon vorn Spiegel zufällich und da passierte es: Statt „Lexikon“ stand da „Nokixel“. Witzig!“ Zufällich hatte der 46jährige schon wat aufgeschnappt beim Staubsaugervertreten: „Nokixel, dat is ja dat platte Wort für „Nachgucksel“, da dachte ich, dat tu doch passen!“
Auch Lioba Rabe von „Rabe’s Buchhandlung“ inne Zitty tut sich über das neue Büchlein freuen, wat passend zun Weihnachtsgeschenkeumtausch-Geschäft in Buchläden wie „Rabe’s Buchhandlung“ inne Zitty kommt: „Von Anbei bis Zunami steht da alles drinne, wat man so aufn platten Land wissen mut“ erklärt die flotte Buchhändlerin.
Auch Christoph Fochss, guter Freund von Rabe und Ministerpräsident von Niedersachsen tut dat neue Buch gut finden: „Endlich wird die Mundart von niedersächsischen Tüpen mal gewürdigt“ meint der „Junge Wilde“ vonne CDU.
Erhältlich tut das Buch wohl auch in die zahlreichen anderen Buchhandlungen inne Grafschaft sein, zum Beispiel bei . Außerdem gibt`s das Buch in „Rabe`s Buchhandlung“ inne Zitty drin.
De Grafschafter findet: „Nokixel – dat guck wie noch!“
von Dr. h.c. Rudi Havelke
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Dezember 15, 2008

dG Nordhorn/Bentheim. Adalbert Kräjenfort ist empört: „Das geht so nicht, sooo nicht, jaaaaaaaa???!!!!“ brüllt „Ajatolla Choleri“ (Vechtekurier). Hintergrund des seltenen Wutausbruchs bei Kräjenfort ist ein toller Artikel in den seriösen Magazin „Glaubensnachrichten“ (siehe Bild links – mit draufklicken größer machen!). Dort heißt es unter anderen: „Schluss mit Luther!“ Eine solche Zeile, so denkt man, hat vielleicht einer von den Katholen bein Emskurier oder son anderer Emskopp geschrieben oder n Muselmann, aber weit gefehlt. Die „Glaubensnachrichten“ tun wohl eine völlich andere Quelle angeben: „Als Reaktion auf meinen GN-Artikel „Luthers aktive Sterbehilfe zum geistlichen Tod[...]“ heißt es da. Ja, tatsächlich, Luther wird als Sterbehelfer beleidicht von kein geringeren als einen Autor von die „GN“. Die Glaubensnachrichten geben als Verfasser einen gewissen Norbert Homuth an – auf Anfrage bei die Grafschafter Nachrichten (GN) wollte man aber keinen solchen Redakteuer kennen tun. De Grafschafter wird aber weiter nachforschen welcher GN-Autor sich hinter den Namen verbergen tut und unerkannt als Evangelisten-Beleidiger auftreten will.
Die Riaktionen sind aber jetzt schon heftich. Neben den Cockschen Kräjenfort empört sich zun Beispiel auch Hannelore Mosskamp, Pfarrerin in Hoogsteede: „Ich tu jetzt seit gut zwanzich Jahren die GN abonnieren, aber sowas hätte ich nie von denen erwartet, nun wirklich nicht!“
Auch in Uelsen, wo man eigentlich andere Probleme hat, war man zu einen Stetment bereit: „Jetzt wird die GN dats sicher abstreiten“ erklärt Pfarrer Thilo Axes, der auch die Berichterstattung zu den Muselmann-Terror seitens der GN sperrlich enpfindet, „aber wie mein Oppa schon gesacht hat: „Wenn ich sech dat du was sech hest dann hest du was secht!“" so der Uelsener Pfarrer Thilo Axes.
Neben den betroffenen Evangelisten äußerten sich auch Kulturschaffene: „Das kann ich nicht verstoon! Die sollen sich mal die Ringparabell anguckn, der Lessing, wie der das macht!“ erklärt Schtarregisör Nestor Klein, der über mündliche Quellen von Lutheranern während der Kreuzzüge gehört hat.
de Grafschafter findet: „Andere Riligionen diskrinieren, dat is doch wohl scheiße, sowat!“
von Dr. Bernhard Lehenkamp
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Dezember 1, 2008

dG Uelsen. Aus Rücksicht auf den Muselmann findet in Uelsen dieses Jahr kein Weihnachtsgottesdienst statt. Pastor Thilo Axes vonne Gemeinde will kein Stress mit de Törken riskieren: „Der Muselmann an sich ist ja nicht gerade ein Weihnachts-Fän“ erklärt der 42jährige Pastor aus Uelsen. „Da wollen wir mal lieber Rücksicht nehmen. In die Kirche gehen kann man auch noch wann anders“ findet Axes.
Inne Gemeinde ist somit eine heiße Diskussion losgebrochen: „Papisten sind das, dat is doch alles scheiße“ findet Reiner Meinerink, der schon lange beie Altreformierten in Uelsen sein tut. „Der Törke, der diktiert uns noch wat wa schenken sollen, so weit kommt das noch!“ findet das Uelsener Urgestein. Auch der kleine Maik Gehrke ist enttäuscht: „Dat Krippenspiel hatten wir wohl schon länger geübt“ gibt der 7jährige in ersten Interview mit Medien zun Protokoll.
Axes hat mit seiner „guten Aktion“ (Muslim-Kurier) aber auch Freunde gewonnen: „Rücksicht ist Vorsicht“ mahnt zun Beispiel Bärbel Sybille Müller-Amerosi-Mecklenbauer vonne Grünen. „Dieses Gefeier, das ist, ja, das muss Provokation sein, für unsere Mitbürger aus anderen Kulturkreisen.“ findet die Politikerin und bekommt sogar von Mirko Koschinski recht, der für die Niedergrafschaft in Stadtparlament sitzt: „Besser anderer Kulturkreis als anderer Landkreis, ne, hehehehehe“ sagt der 27jährige Jungbauer mit Verweis auf den Nachbarlandkreis Emsland.
de Grafschafter findet: „Döner mag ja lecker sein, doch Weihnachten, dat muss wohl sein!“
von Jan-Holger Becker
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