
dG, Gölenkamp. Bei den ersten Auswärtsspiel des SSV Quendorf gegen den Angstgegner SG Haftenkamp konnte die Mannschaft von Spielertrainer Jochen Trossen bei bestem Fußballwetter und toller Kuhlisse den erste „Dreier“ einfahren. Mit eine angagigierten Leistung schafften es die Spielers aus Quendorf nach der klaren 1: 5-Heimniederlage letzte Woche gegen den FC Blanke die so gefürchteten Abstiegsränge zu verlassen und sich weiter vorne in Tabelle zu positrioniern.
„Wir haben hart seit letzte Woche an uns dran gearbeitet“, sagte Trainer Trossen vor den Spiel, „Ich habe meine Jungs die ganze Woche keinen Ball gegeben, nur immer die Quendorfer See hoch und runter und in die tiefe Schlamm robben! Die werden von Anfang an Gas geben!“
Entsprechend heiß warn seine Spielers denn auch und legten gleich los wie die Freiwillige Feuerwehr Samern bei ihren jährlichen Jahresfeier inne Schwalbennest.
Bereits nach acht Minuten gab es die erste sehenswerteste Aktion auf seitens der Quendorfer. Patrick Groothuis verarbeitete eine Flanke von die rechte Seite von Dietmar Bökers mustergültig, scheiterte dann aber an den guten Heimkieper Jürgen Massman.
Der SG Haftenkamp unterliefen an den Anfang von Spiel einfach zu viele Fehler und so war es kein Wunder, dass in der 15. Minute nach eine prima Kombinitation, eingeleitet von den Mittelfeld-Rigisör Marc Schulze, die Gäste mit 1:0 in Führung gingen. Auch nach die frühe Führung der Gäste fand die Heimmannschaft von Trainer Karsten Steegman kein Mittel gegen die Bollwerk von den Jungs von den Quendorfer See. „Wir waren in die ersten halben Stunde viel zu wenig bei die Sache dran. Alles, wat wir in die Woche vorher trainiert haben, ist uns nicht gelungen umzusetzen.“, war der Kommentar von Steegman. Und so spielten die Jungs aus Quendorf weiter auf das Tor von J. Massman, der in der 23. Minute abermals hinter sich in das Netz von den Tor greifen musste. Wieder war es der starke M. Schulze, der mit einen 30 Meter Pass das gesamte mittlere Feld von die Haftenkampers überbrückte und der so freigespielte Udo Müller das 2:0 markierte.
Nach diesen Tor überließen die Aufsteigers aus der 5. Kreisklasse unverständlicherweise der Heimmannschaft mehr und mehr das Mittelfeld, mehr Platz, und so kamen auch diese folgerichtig nach die ersten 30 Minuten zu ihre Chancen. Nachdem sich auf der linken Seite der Neuzugang der Haftenkampers, Thorsten Meyer, schön durchgesetzt hatte und die Abwehrreihe der Quendorfers mit mehreren Übersteigers vernascht hatte, musste der mitgelaufene Abwehrspieler Jan Brinkers nur noch einschieben. Nach diesen Anschlusstreffer besannten sich dann die Jungs von die Ullenstraße wieder auf ihre Stärken und kamen mit ihren direkten Kombinitationsspiel bis zur Pause gefährlich vorm Tor von die Quendorfers. Th. Meyer, beim Anschlusstreffer noch Vorbereiter, nutzte eine Unachtsamkeit von die gegnerische Abwehr und glich mit einen gezielten Schuss in die Dreiangel kurz vor der Pause (42. Minute) aus.
Nach den Seitenwechsel flachte das Spiel merklich ab. Die Torraumzenen wurden weniger und es sah ganz so aus, als wären beide Mannschaften mit nem Unentschieden zufrieden gewesen. Nach 30 Minuten wurde es dann Trainer Trossen zu viel – er zog das grün-lilalene Trikot über sich selbst und wechselte sich ein. Durch diese Selbsteingewechselung kam mehr Druck in das Spiel von die Gäste. Haftenkamp konnte bald den langen Bällen der Gäste nichts mehr entgegensetzen und die Fouls wurden mehr. Jetzt war mehr Gift inne Spiel und Schiedsrichter Dieter Pfannkuchen aus Ringe musste innerhalb von zehn Minuten vier Mal die gelbe Karte ziehen, unter anderen wegen Ballwegschlagens, Klammern und gefährliches Spiel ohne Ball.
In die 85. Minute kam es dann zu eine, vielleicht spielentschiedenen, strittige Situation von den ganzen Spiel. Der starke Quendorfer M. Schulze drang vonne rechte Seite in den Strafraum ein und wurde von einen Haftenkamper Abwehrspieler bedräng – Meyer ließ sich fallen und Refferieh Pfannkuchen gab Strafstoß. Nach diese Entscheidung herrschte helle Aufregung inne Strafraum von die Haftenkampers, denn die hatte eine Schwalbe von Meyer gesehen. Doch die ganze Reklame half nichts. „Das ist hier 4. Kreisklasse“, schimpfte Trainer K. Steegman auch noch nachn Spiel, „Das war normale Körpereinsatz von den Abwehrspieler und dieser Typ da lässt sich fallen. Dass der Schiri darauf reinfällt ist echt ne Sauerei, also eins sage ich jetzt mal: Das wird bei die Sitzung von die Kreissportausschuss nächsten Dienstag Thema sein!“
Ob Thema inne Ausschuss hin oder her, Tatsache ist: Der in der 75. Minute eingewechselte Jangschter Nico Krause, der eigentlich noch für die A-Jugend von Quendorf auf Torejacht gehen tun, ließ Massman keine Chance und versenkte die Kirsche in Tor.
Doch noch ließen die Männers aus Haftenkamp nicht die Zügel schleifen. Im Gegenteil: Angefeuert von die tolle Heimkulisse rollte am Schluss des Spiel Angriffswelle um Angriffswelle auf das Tor von die Quendorfers. Aber immer war ein Bein eines Abwehrspielers zwischen Ball und Tor und so blieb es bei dem Spielstand von 3:2 aus Sicht des SSV Quendorf.
De Grafschafter meint: Tolles Spiel! Man darf auf die nächsten Spieltag gespannt von sein.
Von Jan-Holger Becker